Energie-Blog – Meinungen zum Energiemarkt

Anregungen und Gedanken zur Energie- und Medienwelt

Elektroautos sind langweilig?

Dann haben Sie vermutlich noch nicht den niegelnagelneuen e-tron gesehen, den Audi vor Kurzem auf der „Detroit Auto Show“ präsentierte. 3,93 Meter lang, 1,78 Meter breit, 1,22 Meter flach und 1350 Kilogramm leicht. 204 PS aus zwei Elektromotoren beschleunigen das Alu-Konzeptauto in nur 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Sehen Sie selbst!

11. Februar, 2010

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thospi


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Haben Sie ein iPhone? Falls ja, dann kennen Sie sicher all die netten Apps, die einem die Wartezeit beim Arzt, Friseur oder auf dem Amt versüßen. Tausende davon gibt es bereits, und es werden jeden Tag mehr. Hin und wieder kommen neben vielen Fun-Apps sogar ein paar nutzwertige Anwendungen heraus.

Zu letzteren gehört das kostenlos im Apple-App-Store angebotene „Energy.Cockpit“ von der Enexoma AG. Damit lässt sich der eigene aktuelle Energieverbrauch immer und überall visualisieren. Dazu gibt es unterschiedliche Charts, zum Beispiel zum Zählerstand oder zum Lastgang. Auch Vergleiche mit anderen Verbrauchswerten seien möglich, um so Abweichungen zu erkennen und einem erhöhten Verbrauch gezielt entgegenwirken zu können, verspricht das Unternehmen aus Oerlinghausen. 

Einziger Wermutstropfen: Das energiegeladene App funktioniert nur, wenn Sie bereits einen intelligenten Stromzähler im Haus haben.

10. Februar, 2010

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Energie, Interessant


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Eigenartig: Der Film, den wir Ihnen gestern wärmstens empfohlen haben und über den nicht nur wir, sondern auch spiegel.online und viele Blätter mehr berichtet haben, lässt sich plötzlich nicht mehr anschauen. Weder hier noch beim Spiegel.

Zwar bieten den mit Kommentaren hinterlegten Streifen mittlerweile eine ganze Reihe anderer youtube-Nutzer an, die Version, die wir Ihnen präsentierten, ist dort jedoch nicht mehr zu finden. Sie hatte bis gestern weit über 1 Million Aufrufe verbucht.

Da stellt sich natürlich die Frage, warum der Spot verschwunden ist…

29. Januar, 2010

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„Wir können alles. Außer Hochdeutsch“ – so wirbt Baden-Württemberg schon seit geraumer Zeit für sich. Jetzt allerdings, meinen wir, ist die Zeit reif für einen neuen Claim, denn mit dem Englischen hapert’s im Süden der Republik nämlich ganz offensichtlich auch noch.

Den Beweis dafür liefert kein geringerer als Günther H. Oettinger, früher Ministerpräsident des Ländle, seit Kurzem als EU-Kommissar für Energie unterwegs.

Film ab!

28. Januar, 2010

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Bild 1

 

Die Schneemassen, die in der letzten Zeit für jede Menge Unfälle, Unbehagen und kalte Füße allerorten sorgten, haben auch was Gutes. Denn sonst wäre die Aktion „Denkanstöße“ des Darmstädter Ökostromanbieters Entega, einer Tochter der Energieversorger HSE und Stadtwerke Mainz, wohl kaum über die Bühne gegangen.

 

Bei dem dreitägigen Event, mit dem das Unternehmen sich als aktiver Klimaschützer positionieren will, demonstrierten am vergangenen Wochenende rund 750 Schneemänner im verschneiten Berlin gegen ihr Aussterben und den dafür verantwortlichen Klimawandel.

 

Parallel zum großen Schneemann-Bau, für den zuvor auf allen Kanälen getrommelt wurde, gab es Diskussionsrunden, eine Ausstellung, Lesungen und Konzerte. Clever: Natürlich wird die Aktion, die an einen Flashmob erinnerte,  durch Social-Media-Aktivitäten auf Facebook, Youtube, Flickr und Twitter verlängert.

 

Eine Fotogalerie, Statements von Entega und einen Blog gibt es hier.

28. Januar, 2010

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wueste_kamele

Karl-May- und Google-Fans wissen, was das heißt: „Friede sei mit euch!“. Wenn der Angesprochene einigermaßen Benimm drauf hat, antwortet er mit „Aleikum salaam“, was ungefähr dasselbe bedeutet. Warum wir das hier so ausführlich erörtern?

Die Vereinigten Arabischen Emirate, vulgo VAE, orderten bei den Südkoreanern vier Kernkraftwerke! Hat den Scheichs die Sonne zu lange aufs Hirn gebrannt? Während wir hier Hausdächer und Äcker mit Solar-Elementen zupflastern und ganz Europa theoretisch schon mit Sahara-Strom versorgen, kramen die Herren Araber mal kurz in ihrer Portokasse, um sich ein paar Kraftwerke einer längst überholten Energie-Epoche hinstellen zu lassen! Weil die VAE bis 2020 statt 16.000 angeblich satte 40.000 MW benötigen werden? Wofür eigentlich?

Ehe wir uns in Rage reden und uns zur Strafe der Ölhahn zugedreht wird, erinnern wir uns unserer guten Erziehung und rufen allen Wüstensöhnen „Salem Aleikum“ zu, in der Hoffnung, dass Sie standardgemäß antworten (s. oben) und noch einmal kurz nachdenken…

27. Januar, 2010

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photos-hardware-05-20090608

Telefonieren war gestern. Heute nutzt der mediengeschulte Mensch so genannte Smartphones, Geräte also, die mehr sind und können als ein schlichtes Handy. Absoluter Liebling aller Vieltelefonierer, Daddler und, pardon, auch Angeber: das iPhone von Apple. Kein Wunder. schließlich gibt es zigtausende Applikationen oder kurz Apps, mit denen sich das iPhone aufpimpen lässt.

Es gibt sogar auch jede Menge nützliche Apps. Problematisch nur, dass man diese unter den mehr als 135.000 Angeboten oft nicht findet. Deswegen hier für alle iPhone-Nutzer unter Ihnen sieben Apps, die sich alle mit dem Thema Energie befassen.

Auch nicht schlecht: der SolarChecker vom SMA Solar. Über den aktuellen Standort (GPS) und der Angabe der Dachfläche, Ausrichtung und Neigung kalkuliert der Checker die Rendite einer Solaranlage auf dem heimischen Dach. Gerade jetzt zu empfehlen, denn schließlich werden die Einspeisevergütungen für Sonnenstrom in Zukunft drastisch gekürzt…

21. Januar, 2010

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wirbelsturm_meer_blog

Sie erinnern sich an „Daisy“? An das Sturmtief, vor dem amtlicherseits gewarnt und zu Hamsterkäufen geraten wurde? Vielleicht sprachen deshalb ein paar Großmarktketten noch schnell ihre Preise ab, schließlich sollten ja alle was davon haben. Wer noch etwas von diesem Jahrhundert-Blizzard hatte, war die Bahn. Zum einen rekordverdächtige Verspätungen, weil ein paar Züge umgehend im Schnee stecken blieben, und zum anderen Pech, dass sie nicht früher auf Windstrom umgestiegen ist, wie jetzt geplant.

Im Ernst: Künftig bezieht die Deutsche Bahn 59 GWh Strom aus einem – nicht näher genannten – Windpark aus Brandenburg. Was angeblich ein Jahr lang für sechs – ebenfalls nicht näher genannte – ICE-Züge reicht. Das wird lustig: Die Fahrgäste dieser sechs ICEs sollten vor der Abfahrt die Wetterkarte intensivst studieren und sich ganz genau überlegen, wo sie hin wollen. Und im Winter vor Reiseantritt schnell noch ein paar Hamsterkäufe tätigen!

Wir wollen den eigentlichen Hintergrund dieses Deals nicht verschweigen: Bei künftigen Sturmtiefs können die Stromversorger den vielen Windstrom an der Börse problemlos verscherbeln – die Bahn nimmt ihn für den Rest ihrer ICE-Flotte ab und versteigert ihrerseits Wind-Tickets im Internet.

20. Januar, 2010

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Bild 1

Hej – Wenn du das nächste Mal beim IKEA nicht weißt, was du außer den obligatorischen Teelichtern und einem Hotdog kaufen sollst, dann gönn’ dir doch einfach ein neues Reihenhäuschen oder eine kleine Wohnung!

Die Häuser sind typisch schwedisch aus Holz gefertigt und offenbar zu erschwinglichen Preisen zu haben. Aber leider nicht überall. Hier bei uns startet BoKlok, ein Unternehmen, das IKEA Mitte der 90er mit dem Bauunternehmen Skanska gründete, nämlich zunächst an den Standorten Offenbach, Nürnberg, Wiesbaden und Hofheim. Weitere Standorte seien geplant, hieß es von den Schweden. Uns Energiesparer und Klimaschützer freut besonders, dass die Objekte dem Energiestandard des KfW-70-Effizienzhauses entsprechen.

P.S.: Keine Angst – Für das Haus brauchen Sie garantiert keinen Imbusschlüssel. Denn schließlich handelt es sich bei den Holzhütten der blau-gelben Möbelkette um Fertighäuser.

15. Januar, 2010

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elektroauto_stecker_blog

McKinsey ist Ihnen ein Begriff? Boston, Consulting und so? Aus den Etagen kommen immer aufschlussreiche Studien. Zum Beispiel die: Elektrofahrzeuge könnten sich in Megacitys schneller durchsetzen als erwartet! Schon in fünf Jahren! Nein, wir machen uns über diese Erkenntnisse nicht lustig. Die sind nämlich wichtig für die Autoindustrie. Sonst würde die uns weiterhin erzählen, dass das alles nicht so einfach ist mit den Batterien, den Reichweiten, den Zapfsäulen und überhaupt.

Dabei zockeln 70.000 Florida-Rentner doch schon längst mit ihren E-Carts durch ihre reichlich bemessene Freizeit und tunen ihre Maschinchen schon mal auf flotte 50 km/h, auch wenn’s offiziell nicht erlaubt ist. Und sehen lassen können sich die Dinger: Wurzelholzarmaturenbrett, Getränkehalter, Lederlenkrad, Ledersessel – was braucht man mehr?

Wochenend-Kurztrip und Urlaubsfahrt sind mit den Kisten zwar nicht drin, aber fürs Shopping oder den Kinobesuch in der Megacity reicht’s auf alle Fälle. Und ein paar öffentliche Notfall-Steckdosen werden die Stadtwerke doch noch hin kriegen! Geht doch alles, wenn man nur will…

14. Januar, 2010

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