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Fair reisen

Sie möchten entspannen, genießen und die Welt entdecken, ohne dabei der Umwelt zu schaden? Lassen Sie sich von begeisterten Öko-Reisenden inspirieren!

Wale in freier Wildbahn beobachten – die Reise mit dem Forschungsschiff war nicht nur ein ergreifendes Erlebnis für Robert Brenner, sie hat auch zum Schutz der gefährdeten Meeressäuger beigetragen. Das Beispiel zeigt: Ökologische Ferien haben nichts mit Entsagung zu tun. Im Gegenteil: Wer nachhaltig reist, trifft oft auf ganz besondere Orte.

Ein entscheidender Faktor für die Umweltbilanz ist die zurückgelegte Entfernung. Den Urlaub in den bayerischen Bergen oder an der Ostsee zu verbringen, ist also schon mal eine gute Idee. Dass Flüge einen hohen CO2-Ausstoß verursachen, dürfte den meisten Reisenden klar sein. Die Fahrt mit Bahn oder Fernbus ist wesentlich ökologischer. Pro Sitzplatz und Kilometer stoßen sie rund 20 Gramm CO2 aus, das Auto 50 Gramm, das Flugzeug 100 Gramm. Wer auf eine Fernreise nicht verzichten will, kann über Organisationen wie www.atmosfair.de oder www.arktik.de einen Ausgleich für die Emission seines Fluges zahlen. Das Geld fließt in Umweltschutzprojekte.

Am Urlaubsort am besten eine Unterkunft nach ökologischem Standard wählen. Die gibt es mittlerweile in vielen Varianten: Luxuriös entspannen in der Öko-Wellnessfarm, auf eine Null-Energie-Berghütte wandern, im Biohotel beim Städtetrip nächtigen oder Natur pur auf dem Campingplatz erleben.

Regional ist optimal

 -  Thinkstock/Pit-Berlin

Familie Urban aus Potsdam verbrachte die Ferien in der Region. Mutter Martina reiste mit ihren Töchtern auf die Insel Usedom in die ökologisch geführte Pension Stolperhof .
„Der Hof ist schadstofffrei renoviert, die Energie kommt von einer Solaranlage“, erzählt Martina Urban begeistert. Schon bei der Anfahrt zu dem Hof achteten dei Urbans auf ihre Umweltbilanz. Die 260 Kilometer Anfahrt legten sie mit dem Zug zurück, jeder kommt so auf CO2-Emissionen von 22,8 Kilogramm. Mit dem Auto wären es 43 Kilo pro Person gewesen.

Luxus im Urwald

 -  Inkaterra

Im Tropenwald des südperuanischen Amazonas-Tieflands versteckt sich die Öko- Lodge Inkaterra Reserva Amazonica in der Stadt Puerto Maldonado. Sonja und Christoph Lange genossen in dem am Fluss gelegenen Resort ihren Urlaub ganz im Zeichen der Natur und beobachteten unterschiedliche Tierarten - vom Brüllaffen bis zum Kaiman. „Highlight war unsere Wanderung durch den Dschungel“, so das Paar. Entspannung bot das hauseigene Spa. Die CO2-Emissionen für den Flug kompensierten die Langes über www.atmosfair.de .

Begegnung mit Meeresriesen

 -  Thinkstock/Daniel Padavona

Für Robert Brenner erfüllte sich ein Traum: Er erlebte Wale hautnah und schaute Meeresforschern bei ihrer Arbeit über die Schulter. Mit dem Veranstalter LaMar , der sich auf nachhaltiges Reisen konzentriert, fuhr er eine Woche lang mit einem Walforschungsschiff entlang der ligurischen Rivieraküste und beobachtet die Meeressäuger in ihrer natürlichen Umgebung. „Mit einem Teil des Reisepreises unterstütze ich die Forschungsaktivitäten, die zum Schutz der Meeressäuger beitragen“, freut sich Robert Brenner.



Übernachten mit Zertifikat

Mehr über die verschiedenen Umweltsiegel für Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze erfahren Sie hier .


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