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Der E-Up! ist als Stadtauto konzipiert. Er ist so gebaut, dass drei Erwachsene und ein Kind Platz in ihm finden können. Der Kofferraum bietet 85 Liter Ladevolumen. Das Leergewicht des E-Up! liegt bei 1139 kg, wobei die Batterie 240 kg wiegt. Angetrieben wird der E-Up! über die Vorderräder von einem 60 kW starken Elektromotor. Dieser leistet ein Drehmoment von 210 Nm. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt er 11,3 s. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Mit einer Batterieladung sollen bis zu 160 km zurückgelegt werden können.

Tipp des Tages

Elektromobilität und Smart Home

Interessanter Ansatz: Elektrofahrzeuge, die als Stromspeicher fungieren.

Menschen, die in einem intelligent vernetzten Haus wohnen, sollten unbedingt ein E-Mobil fahren. Denn der Akku des Autos könnte ihnen als dezentraler Stromspeicher dienen. Produziert die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach bei bestem Wetter reichlich Sonnenstrom, dann fließt dieser in den Akku des E-Mobils. Damit könnte man gleich losfahren. Oder man speist den Strom immer dann, wenn man ihn braucht, aus dem parkenden Auto wieder zurück ins Haus, zum Beispiel bei schlechtem Wetter.

Praxistest erfolgreich

Wirtschaft und Wissenschaft haben das zwischen 2009 und 2012 beim Gemeinschaftsprojekt „MeRegio“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in einem Smart Home-Modellhaus getestet. Was im Kleinen funktioniert, klappt auch im Großen: Je mehr wetterabhängig produzierte Erneuerbare Energien ins Stromnetz eingespeist werden, desto mehr wird auch der Bedarf der Energieversorger selbst (und die Strompreise!) schwanken. Um das auszugleichen, könnten sie in Hochlastzeiten zusätzlich Strom aus privaten Auto-Akkus beziehen und diese nachts wieder laden. Auch diese Idee wird im Forschungsprojekt erprobt.


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