Voting

Trink- oder Nutzwasser?


Ja klar, immer her damit.
Ja, nur nicht bei der Körperhygiene.
Nein, ich halte das für Unsinn.


Kostenloser Newsletter

Alle 14 Tage, alle Infos

Bestellen Sie unseren 14-tägigen Newsletter – völlig kostenlos und unverbindlich. Die besten Energie-Tipps sind dann immer griffbereit in Ihrem Postfach!

Anrede:
Nachname:
Vorname:
E-Mail*:

Energie-News

Energiesparvideos

Beliebteste Artikel

Energieberatung in sechs Schritten

Noch alles dicht bei Ihnen?

Professionelle Energieberatung wird immer wichtiger und sogar staatlich gefördert. Doch was macht der Energieberater eigentlich, wenn er ins Haus kommt? Und vor allem: Was bringt das?

1. Schwachstellen aufspüren

Zuerst studiert der Energieberater die Baupläne und nimmt den Wärmeschutz im Haus unter die Lupe. Neben der Dämmung von Dach, Wänden, Türen und Fenstern stehen auch die Innenräume auf dem Prüfstand. So treiben zum Beispiel ungedämmte Keller- und Dachgeschossdecken den Wärmeverbrauch nach oben. Hier lassen sich mit überschaubarem Aufwand viel Energie und Heizkosten sparen.

2. Wärmelecks erkennen

Falls gewünscht erstellt der Energieberater eine Außenthermografie des Gebäudes. Die entlarvt Schwachstellen der Gebäudehülle, durch die Wärme ungehindert entweicht: schlecht gedämmtes Mauerwerk, undichte Fenster- und Türrahmen, Wärmebrücken an Balkonen, Fensterbänken oder Türen. Für das menschliche Auge sind solche Wärmelecks unsichtbar - eine Thermografie spürt sie auf. Die Thermografie macht Wärme sichtbar: Eine Infrarotkamera hält die Oberflächentemperatur des Gebäudes in einem Wärmebild fest und ordnet den Temperaturen verschiedene Farben zu. Warme Oberflächen leuchten gelb bis rot, kühlere Zonen erscheinen blau. So erkennt der Energieberater auf einen Blick, wo das Haus Wärme verliert. Das ergibt einen Überblick über alle Schwachstellen in der Wärmedämmung, die dann gezielt behoben werden können.Wärmebilder brauchen eine Temperaturdifferenz zwischen innen und außen von mindestens 15 Grad und sind je nach Witterung nur von November bis März möglich. Jetzt ist also die ideale Zeit, um einen Termin zu vereinbaren!

3. Heizung prüfen

Als Nächstes gerät die Heizungsanlage ins Visier des Energieverlustfahnders. Arbeitet der Kessel effizient genug oder lohnt sich der Austausch gegen ein modernes Erdgas-Brennwertgerät? Durchströmt das Wasser gleichmäßig alle Heizkörper? Sind die Wasser-leitungen ausreichend gedämmt?

4. Stromdiebe fassen

Auf Wunsch macht der Energieberater mit einem Messgerät auch Jagd auf Stromfresser. Eine 24-Stunden-Messung ergibt häufig überraschende Verbrauchswerte: Die hübsche Deckenlampe im Wohnzimmer entpuppt sich als Heizstrahler, der Internet-Router zieht Strom rund um die Uhr, Aquarium oder Wasserbett treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Auch alte Kühl- und Gefriergeräte fressen jede Menge Elektrizität. Ist beispielsweise die Türdichtung defekt, entweicht Kälte und das Gerät braucht viel mehr Energie.

5. Daten analysieren

Nach der Bestandsaufnahme geht der Energieberater in Klausur, berechnet Wärmeverluste und Stromverbrauch. So bekommt er ein Bild vom Ist-Zustand des Hauses und vergleicht ihn mit möglichen Soll-Zuständen. In einem ausführlichen Beratungsbericht dokumentiert der Energieberater die Ergebnisse. Darin enthalten sind auch mehrere unterschiedlich teure Sanierungsvorschläge.

6. Sparmöglichkeiten zeigen

Der Energieberater stellt seine Ergebnisse vor. Er empfiehlt Energiesparmaßnahmen und wägt zusammen mit den Beratungs-suchenden die verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten ab. Der Berater rechnet aus, was diese kosten und nach wie vielen Jahren sich die Investitionen lohnen. Er schätzt zum Beispiel ab, was es bringt, die Außenfassade warm zu verpacken und das Dach zu dämmen. Oder wie viel Energie sich alternativ durch den Austausch des alten Heizkessels und die Dämmung der Heizrohre sparen ließe. Oder ob die Kombination der verschiedenen Varianten sinnvoller wäre, um die mit der Heizungssanierung eingesparte Energie nicht an anderer Stelle wieder zu verlieren. Außerdem klärt der Energieberater auf, wie sich die Maßnahmen finanzieren und welche unterschiedlichen Fördertöpfe sich anzapfen lassen.

Ihre Bewertung für diesen Artikel Rating: 3.1/5 (total: 31)