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produzierten deutsche Solaranlagen im Jahr 2011. Damit könnten 5,1 Millionen Haushalte ein Jahr lang versorgt werden. (Quelle: BSW-Solar)

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Vorsicht bei Handwerker-Auktionen!

Bei der Suche nach einem günstigen und guten Handwerker verlassen sich immer mehr Deutsche auf Internet-Portale. Aber aufgepasst: Das billigste Angebot ist nicht unbedingt das beste. 

Die Handwerker-Suche über das Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Allein der Markführer myhammer.de erhält in Deutschland, Österreich und in Großbritannien nach eigenen Angaben sechs Millionen-Suchanfragen im Monat. Das Prinzip ist denkbar einfach. In der Regel verläuft die Auftragsvergabe über sogenannte Rückwärts-Auktionen: Der Auftraggeber beschreibt den Umfang der gewünschten Handwerker-Dienstleistung und gibt einen Höchstbetrag vor, den er bereit wäre, auszugeben.

Anschließend unterbieten sich interessierte Handwerksbetrieb. Den Zuschlag bekommt in der Regel der günstigste Anbieter, wobei sich der Auftraggeber immer seinen Favoriten aussuchen kann.

Bei fast einem Drittel der Auktionen bekommt allerdings nicht der billigste Anbieter den Zuschlag. Denn als Auswahlkriterien gelten neben dem Preis vor allem Bewertungen anderer Nutzer oder die Größe des Betriebes.

Böses Erwachen nach Handwerker-Auktion

Doch nicht immer verlaufen die anschließenden Handwerksarbeiten reibungslos. Auch Claudia Stein vergab Malerarbeiten in ihrer neuen Wohnung auf einem Internetportal. „Ich bin heute noch entsetzt, wie naiv ich an die ganze Sache herangegangen bin“, seufzt Claudia Stein. „Das fing damit an, dass ich den Auftrag nicht ausreichend im Internetportal beschrieb. Dabei ist dies das Wichtigste, doch dafür fehlten mir die Kenntnisse.“

Nur wer den Arbeitsumfang kennt, kann einen realistischen Preis und eine angemessene Zeitspanne für den Auftrag nennen. Abgesehen davon, sei der Maler unpünktlich und schwer zu erreichen gewesen, da er an zwei Baustellen gleichzeitig gearbeitet habe: „In meiner Wohnung bis in die Abendstunden, teilweise ohne ausreichende Beleuchtung, was ich immer noch sehe. In allen Räumen finden sich Farbschlieren und unsauber gestrichene Stellen.“ Darüber ärgert sich Claudia Stein heute noch.

Checkliste für die erfolgreiche Handwerker-Suche im Internet

Damit Ihnen solche Dinge nicht auch passieren, hat energie-tipp.de eine Checkliste zusammen gestellt, die Sie vor einer Anfrage unbedingt durchgehen sollten:

  • Stellen Sie fest, wie aufwendig der Auftrag wirklich ist.
  • Holen Sie sich vorher Angebote von einem ortsansässigem Handwerker ein, um eine Preis- und Zeitvorstellung zu haben.
  • Entscheiden Sie sich nicht automatisch für den billigsten Anbieter. Er ist nicht immer  die beste Wahl. Nutzen Sie die Bewertungen Ihrer Vorgänger als Entscheidungshilfe.
  • Viele Handwerker haben in den Portalen Profile ihrer Betriebe erstellt. Dort können Sie Referenzen und Qualifaktionen der Handwerker einsehen – erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei der Handwerkskammer.
  • Bestehen Sie auf eine Rechnung, sonst haben Sie keinen Anspruch auf Gewährleistung. Wählen Sie außerdem möglichst eine Firma in Ihrer Nähe, Nachbesserungen sind dann meist leichter durchsetzbar.

Unser Extra-Tipp:

Legen Sie schon in Ihrem Auftrag Material- und Anfahrtskosten fest.

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