Tipp des Tages: Sparen mit Thermostaten
Wenn das Thermostatventil „lärmt“

Solange ein Ventil nur hin und wieder einmal leise rauscht, ist alles im Lot. Wenn ein Thermostatventil aber vernehmlich klackt oder pfeift, muss ein Heizungsfachmann „ran“. Deutliche Klopfgeräusche sind ein Indiz für falsche Montage, da könnte die Durchflussrichtung des Heizwassers falsch sein. Pfeifen oder Rauschen verweisen dagegen auf zu hohen Leitungsdruck oder auch auf mangelnden Rohrnetzabgleich.

Dann muss ein Fachmann die Ventile an die Druckverhältnisse der Heizanlage angleichen. Wenn (von Kessel und Pumpe weiter entfernte) Heizkörper nie richtig warm werden, obwohl der Thermostat überall auf Stellung 3 steht, muss der Heizungsfachmann einen hydraulischen Abgleich durchführen: Damit wird gewährleistet, dass das Heizungswasser gleichmäßig überallhin fließt und alle Räume gleich gut geheizt werden. Ein Abgleich verbessert die Energiebilanz der Heizanlage. Nach der Heizperiode sollten Sie bis zum nächsten Winter die Thermostatventile auf maximalen Durchfluss drehen. Das erhöht ihre Lebensdauer. Denn so werden die Elemente, die Druck auf den Ventilkörper ausüben, so weit wie möglich entspannt.







