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Energiesparen/Auto

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Energiesparen/Auto: Typen von Hybridantrieben

Ein Hybridantrieb für das Auto der Zukunft?

Neben dem klassischen Verbrennungsmotor konkurrieren derzeit vier Varianten mit Elektro- und Hybridantrieb auf dem Automarkt. Die Autoindustrie rüstet sich für ein neues Zeitalter der E-Mobility.

Angesichts des drohenden Klimawandels und versiegender Rohstoffquellen wird klar, dass auch die Ära des Verbrennungsmotors ihrem Ende zugeht. Bereits heute suchen Autoproduzenten nach Möglichkeiten, wie sie durch einen Elektro- oder Hybridantrieb fossile Brennstoffe ersetzen können. Nachteile in Sachen Preis, Leistung und Komfort wollen die Hersteller dabei unbedingt vermeiden. Bis Akkus den Treibstofftank überflüssig machen, setzen sie auf sogenannte Brückentechnologien. Deshalb kamen in den vergangenen Jahren neben dem reinen Elektroauto drei Hybridantriebe auf den Markt, die Strom und Sprit kombinieren: der Vollhybrid, der Elektromotor mit "Range Extender" und der Plug-in-Hybrid.

Duo mit Elektro und Verbrennung

Vollhybrid mit großer Gesamtreichweite: der Lexus CT

Der Vollhybrid-Antrieb entpuppt sich als Multitalent. Ein intelligenter Bordcomputer kombiniert je nach Gelände und Geschwindigkeit Elektro- und Verbrennungsmotor auf unterschiedliche Weise. Bei schneller Fahrt arbeiten beide Motoren zusammen. Der Verbrennungsmotor kann auch den Elektromotor, der dann als Generator arbeitet, antreiben, um den kleinen Akku mit Strom aufzuladen. Bei unbeschleunigter Fahrt auf gerader Ebene reicht der Elektromotor aus. Geht der Akkustrom aus, sorgt der Benzinmotor für den Antrieb. Bergab oder beim Bremsen lädt sich der Akku auf, ohne dass der Verbrennungsmotor läuft. Egal welchen Modus der Computer wählt – das Fahrgefühl bei dieser Form von Hybridantrieb entspricht dem eines herkömmlichen Autos.

Elektromotor mit Helfer

Die ersten 80 km fährt der Opel Ampera elektrisch.

Ausschließlich mit dem Elektromotor fährt ein sogenanntes „Elektroauto mit erweiterter Reichweite“ (Range Extender). Für 40 bis 80 Kilometer reicht der Akku. Mehr ist selten nötig, schließlich sind rund 80 Prozent aller Fahrten kürzer als 20 Kilometer. Im täglichen Pendelverkehr lässt sich der Elektromotor also meist ohne Range Extender nutzen. Auf längeren Strecken springt ein Verbrennungsmotor an. Dieser ist nicht mit dem Getriebe verbunden, sondern erzeugt über einen Generator Strom für den Akku. Man spricht bei diesem System auch von einem seriellen Hybridantrieb.

Plug-in-Hybrid-Antriebe

Der Golf Variant TwinDrive von VW - ein Plug-in-Hybrid.

Ein Plug-in-Hybrid-Antrieb oder PHEV (plug-in hybrid electric vehicle) kann von außen per Stecker zusätzlich geladen werden. Diese Kapazität reicht für Strecken bis zu 60 Kilometer, sodass ein Plug-in-Hybrid diese Distanzen rein elektrisch überbrückt. Wird der Akku während der Fahrt leer, schaltet sich der Verbrennungsmotor dazu, der auch bei schnellerer Fahrt den Elektromotor unterstützt. Gerade Stadtbewohner legen überwiegend Kurzstrecken zurück und fahren mit einem Plug-in-Hybrid weitgehend CO2-neutral. Allerdings nur dann, wenn aus der Steckdose am Stellplatz Öko-Strom kommt, was ebenso für die Range Extender gilt.

Strom pur

Der Smart fortwo Electric Drive: Strom pur.

Großer Vorteil der Elektroautos: Angetrieben mit Öko-Strom bestechen sie mit einer guten Klima­bilanz. Elektromotoren benötigen außerdem viel weniger Wartung als ein Verbrennungsmotor oder Hybridantrieb. Doch die Entwicklung der Akkus steckt noch in den Kinderschuhen. Eine Ladung reicht für maximal 180 Kilometer,
Strom tanken dauert mehrere Stunden. Die Batterien halten nur eine bestimmte Anzahl von Ladevorgängen aus und sind noch recht teuer.
Wer sich für ein Elektroauto entscheidet, muss tiefer in die Tasche greifen. Doch die Mehrkosten können sich lohnen: Schon ab einer Fahrleistung von 10 000 Kilometern pro Jahr spart der Elektroantrieb rund 500 Euro Spritkosten. Steigen die Treibstoffpreise, erhöht sich die Ersparnis.

Hybridantriebe für eine bessere Luft

Elektroautos, gleich welcher Bauart, verbessern auch die Luftqualität: Smog- und Feinstaubbelastung könnten in unseren Städten schon bald kein Thema mehr sein. Vor allem für Menschen in Ballungszentren, die nur Kurzstrecken fahren, bietet sich an, in naher Zukunft komplett auf Strom umzusteigen. Mit einem Hybridantrieb bleibt die Option auf längere Fahrten.

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