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Energiesparen/Auto: Energiesparen beim Autofahren durch Fahrtwind

Wie aus Fahrtwind Strom wird

Die Forschung hat in den letzten Jahren viele Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich beim Autofahren Energie sparen lässt. Eine Energiequelle fand dabei jedoch kaum Beachtung: der Fahrtwind. Amerikanische Forscher wollen nun aus dem Fahrtwind Energie gewinnen, um so Benzin zu sparen.

Bei Flugzeugen ist es schon lange üblich, dass im Notfall Energie aus dem Luftstrom gewonnen wird. Das Energiepotenzial des Fahrtwinds ist hoch genug, um die Energieversorgung eines Flugzeugs zu sichern, wenn alle Turbinen ausgefallen sind. So kann der Pilot das Flugzeug im Ernstfall bis zum nächsten Flughafen manövrieren und notlanden. Diese Technologie soll nun auch bei Autos Einsatz find

Energie für die Lichtmaschine

Amerikanische Strömungsphysiker haben einen Fahrtwind-Stromgenerator für Autos konstruiert. Die Luftströmung versetzt ein sogenanntes Piezoelement in Schwingung. Durch die Schwingung erzeugt ein Generator Strom, der in die Lichtmaschine eingespeist werden kann. In den Spoiler eingebaut, kann so ein Minikraftwerk die Lichtmaschine entlasten und einige Prozent Treibstoff sparen.

Power für Tuning-Fans

Die aus dem Fahrtwind gewonnene Energie reicht jedoch nicht aus, die Lichtmaschine des Autos zu ersetzen. Lediglich ein Bruchteil ihrer Arbeit könnte vom Fahrtwind-Generator abgenommen werden. Deshalb ist es fraglich, ob solche Piezo-Generatoren jemals die Marktreife erreichen werden. Interessant könnte diese Technologie höchstens für Tuning-Fans mit hohem Stromverbrauch werden - beispielsweise durch eine bassstarke Audio-Anlage. Ist ein Spoiler vorhanden, könnte ein Piezo-Generator eingebaut werden, um zusätzliche Energie zu erzeugen.

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