Voting

Teurer Sprit am Wochenende


Mineralölkonzerne sind Abzocker.
Dann ändere ich mein Tankverhalten.
Ich kann es sowieso nicht ändern.


Beliebteste Artikel

Zahl des Tages

18 Milliarden Kilowattstunden

produzierten deutsche Solaranlagen im Jahr 2011. Damit könnten 5,1 Millionen Haushalte ein Jahr lang versorgt werden. (Quelle: BSW-Solar)

Kostenloser Newsletter

Alle 14 Tage, alle Infos

Bestellen Sie unseren 14-tägigen Newsletter – völlig kostenlos und unverbindlich. Die besten Energie-Tipps sind dann immer griffbereit in Ihrem Postfach!

Anrede:
Nachname:
Vorname:
E-Mail*:

Energieberatung

Der Energieexperte

Sie haben eine Frage? Unser Experten-Team antwortet online.

Zum Frageformular

Energiesparen/Bad: Energie sparen im Badezimmer

Wohlfühlen beim Energiesparen

In einem modernen Badezimmer will man sich wohlfühlen und verwöhnen. Was gestern noch zweckmäßige Nasszelle war, ist heute oft ein individueller Wellness-Tempel. Doch auch bei hohem Komfort, können Badezimmer wahre Energiesparer sein.

Hauptelement eines jeden Badezimmers ist das Wasser - insbesondere warmes Wasser. Es gibt zwei Möglichkeiten, Wasser zu erwärmen: Durchlauferhitzer und Speichersysteme.

Durchlauferhitzer

Durchlauferhitzer erwärmen das Wasser entweder durch Strom oder die Verbrennung von Gas.
Auf den ersten Blick erscheinen elektrische Durchlauferhitzer, mit einem Wirkungsgrad von 98,6 Prozent, sehr effizient. Bei näherer Betrachtung relativiert sich dieser hohe Wert jedoch: Bereits bei der Erzeugung des Stroms und auf dem Weg in die Haushalte sinkt der Wirkungsgrad des Stroms auf 25 Prozent. Lediglich von diesen 25 Prozent nutzt der Durchlauferhitzer 98,6 Prozent um das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu bringen.

Mit Gas Energie sparen

Wer die Umwelt schonen möchte, sollte deshalb sein Wasser mit Gas erhitzen. Gasdurchlauferhitzer weisen einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 85 Prozent auf. Kombiniert mit einem Brennwertgerät lässt sich dieser Wert sogar noch steigern – das spart Energie und schont den Geldbeutel.

Da bei Durchlauferhitzern das Wasser immer nur nach Bedarf aufgeheizt wird, eignen sich solche Geräte für kleine Haushalte. Doch Energiesparer aufgepasst: Das Gerät benötigt einige Zeit, bis das Wasser erhitzt ist. So lange fließt kaltes Wasser ungenutzt in den Abfluss.

Speichersysteme

Bei größeren Haushalten erweisen sich Speichersysteme als sinnvoll. Im Speicher steht ständig warmes Wasser zur Verfügung. Für eine vierköpfige Familie sollte der Speicher in etwa 160 Liter fassen.

Wird das Wasser per Solarthermie erwärmt ergibt sich ein Einspar-Potenzial von 350 Euro pro Jahr. Von Mai bis September reicht die Sonnenenergie aus, um den Warmwasser-Bedarf zu decken. In den Winter-Monaten müssen andere Energieträger hinzu gezogen werden. Auf das Jahr verteilt, können auf diesem Wege 60 Prozent des Warmwassers durch die Sonne erhitzt werden.

Die kleinen Sparer

Einhebelmischer an Waschbecken oder Dusche regulieren Wassertemperatur und -menge schneller als Zweigriffmischer und sparen bis zu 30 Prozent Warmwasser. Sparduschköpfe lassen nur acht statt 16 Liter pro Minute fließen. In einem Vierpersonen-Haushalt reduziert eine solche Armatur die Energiekosten um 100 Euro im Jahr.
Sogenannte Strahlregler (oder Luftsprudler) sparen Warmwasser: Sie bringen mehr Luft in den Wasserstrahl und verringern den Durchfluss um mehr als die Hälfte.

Unser Extra-Tipp

Auch ganz ohne Investition, lassen sich im Bad Geld und Energie sparen. Die Wassermenge eines Wannenbads reicht für drei bis vier Duschen. Verglichen mit einem Vollbad, spart einmal Duschen rund 70 Cent.

Mehr zu diesem Thema

Effektiv: Dusche statt Vollbad
Video: Tierischer Wasserverbrauch

Ihre Bewertung für diesen Artikel Rating: 3.2/5 (total: 65)