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18 Milliarden Kilowattstunden

produzierten deutsche Solaranlagen im Jahr 2011. Damit könnten 5,1 Millionen Haushalte ein Jahr lang versorgt werden. (Quelle: BSW-Solar)

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Energiesparen/Sanieren: Richtig Dämmen

Bis zu 80 Prozent Heizkosten sparen

In Zeiten steigender Energiekosten gewinnen Heizkosten sparende Dämmstoffe zunehmend an Relevanz. Höchste Zeit, wenn man bedenkt, dass im Durchschnitt zwei Drittel der Heizwärme ungebraucht der mangelnden Dämmung zum Opfer fallen.

Betroffen sind vor allem ältere Häuser. Im Vergleich zu einem Neubau fallen in einem Altbau fünfmal so hohe Heizkosten an. Durch die nachträgliche Installation einer Wärmedämmung kann der Wärmeverlust um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Sanieren lohnt sich also in jedem Fall.

Energetische Gebäudesanierung

Ausgerechnet die Grundbaustoffe eines Hauses sind hervorragende Wärmeleiter. Egal ob Naturstein, Beton, Stahl oder Glas, diese Materialien isolieren schlecht und leiten die Wärme aus dem Gebäude hinaus. Deswegen bedarf es einer besonderen Dämmung um die Wärme im Gebäude zu halten. Dafür gibt es drei Möglichkeiten:

  • Die Innendämmung
  • Die Außendämmung
  • Die Kerndämmung

Innendämmung nicht immer geeignet

Die Innendämmung kommt bei Gebäuden in Frage, bei denen Arbeiten an der Fassade, beispielsweise aus Denkmalschutzgründen, nicht möglich sind. Die Innendämmung muss auf das Außenmauerwerk und den Zustand dieses Mauerwerks abgestimmt sein. Mit der falschen Innendämmung kann sich im schlimmsten Fall ein Nährboden für gefährliche Schädlinge in der Bausubstanz bilden. Aus diesem Grund gilt die Innendämmung unter Fachleuten eher als Notlösung.

Außendämmung

Die wohl gängigste Methode, um Wärmeverluste im Haus zu minimieren, stellt die Außendämmung dar. Dabei wird auf die Fassade ein sogenanntes Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aufgebaut. Dieses besteht aus mindestens drei Schichten, die so miteinander kombiniert werden, dass sie das Haus optimal dämmen, und Heizkosten sparen.

Kerndämmung für den Altbau

In manchen Fällen bietet sich auch die Kerndämmung an. Gerade alte Mauern bestehen oft aus einer Innen- und einer Außenmauer. Da Luft besonders gut isoliert, sollte der Freiraum zwischen den beiden Mauern ursprünglich leer bleiben. Die hervorragenden Dämmeigenschaften der Luft gelten allerdings nur, wenn diese nicht zirkuliert. Gerade bei Altbauten kann das aber der Fall sein, wodurch der Freiraum kontraproduktiv wirkt. Bei der Kerndämmung wird der Leerraum zwischen Innen- und Außenwand mit Dämmmaterial aufgefüllt.

Welche der drei Möglichkeiten sich für die eigenen vier Wände am besten eignet, sollte mit einem Fachmann abgestimmt werden.

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