Energiesparen/Elektronik: Batterien im Test
Billig-Batterien oder Markenware?

Die Preisunterschiede sind riesig: Eine AA-Batterie kostet zwischen 20 Cent und 2,50 Euro. Bringen billige Batterien aber die gleiche Leistung wie teuere Markenprodukte?
Die Stiftung Warentest kommt beim Batterien-Test der gängigen AA-Kategorie zu interessanten Ergebnissen: Für Einsatzzwecke mit geringem Stromverbrauch wie etwa Radiobetrieb eignen sich preiswerte Alkaline-Batterien am besten. Doch sobald die Geräte mehr Strom benötigen, wie zum Beispiel bei Spielzeugmotoren oder Fotoapparaten, bringen teuere Marken-Batterien den höheren Nutzen. Lithium-Zellen erweisen sich um 70 Prozent ergiebiger als Alkaline-Batterien. Preis des Testsiegers (Energizer Ultimate Lithium) pro Batterie: stolze 2,41 Euro.
Ein optimales Preis-Leistungsverhältnis erreichen die Discounter: Die Batterien von Lidl oder Aldi kosten jeweils etwas mehr als 20 Cent und erreichten das Testurteil „Gut“. Getestet wurden 26 Mignonzellen des gängigen Typs AA.
Unser Extra-Tipp zum Energiesparen
Ersetzen Sie Batterien in häufig benutzten Geräten durch wiederaufladbare Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus . Deren Anschaffung ist zwar teurer, auf Dauer aber preiswerter. Das Laden eines AA-Akkus kostet nicht einmal fünf Cent. Ein Ladegerät mit automatischer Ladesteuerung per Mikroprozessor (Minus-Delta-U-Verfahren), die alle Akkutypen mit Energie speisen, gibt es für etwa 20 Euro.






