Energiesparen/Garten: Energiesparend grillen
Maximales Grillvergnügen

Was gibt es Schöneres als einen Grillabend mit Freunden im Garten? Doch der Grillprofi weiß: Das perfekte Steak grillt sich nicht von alleine. Grillen bedarf Übung und Know-how. Vor allem, wenn man nicht nur kulinarisch, sondern auch sicher, umweltfreundlich und energiesparend grillen möchte.
Eingefleischte Grill-Fans schwören auf Holzkohle. Nur mit ihr bekommt man den charakteristischen Geschmack von gegrilltem Fleisch hin. Mit umweltfreundlichen Grillanzündern bringen Sie die Kohle zum Glühen, ohne Mensch und Natur zu belasten. Diese bestehen aus mit Wachs überzogener Holzwolle. Durch die Beschaffenheit der Holzwolle-Anzünder fällt der unangenehme Geruch von herkömmlichen Grillanzündern weg. Sie brennen etwa zehn Minuten lang und können somit klassische Grillanzünder ersetzen. Dass sie die DIN EN 1860- 3 erfüllen, unterstreicht die Sicherheit der umweltfreundlichen Grillanzünder.
Energiesparend grillen, spart Arbeit
Meistens glüht die Kohle noch, wenn das letzte Stück Fleisch auf dem Teller liegt. Wertvolle Energie geht verloren. Nutzen Sie die Energie, indem Sie damit Wasser in einem Kessel zum Kochen bringen. In das heiße Wasser können Sie das Grillgitter und stark verschmutzte Teller einlegen. Das erleichtert das Abspülen.
Unverbrannte Kohlestücke können Sie am nächsten Tag aussortieren und wieder verwenden. Die Asche der verbrannten Kohle eignet sich als Dünger für den Garten oder kann auf dem Kompost entsorgt werden.
Nachteile vom Grillen mit Holzkohle
Wer mit Holzkohle grillt, riskiert Ärger mit den Nachbarn. Wie oft man grillen darf, darüber ist sich die Rechtsprechung nicht einig. Das Bayerische Oberlandesgericht erlaubt etwa fünf Mal pro Jahr, dagegen verbieten die Landesimmissionsschutzgesetze in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg das Grillen, wenn Rauch und Qualm in die Wohnbereiche der Nachbarn ziehen.
Auch die eigene Gesundheit leidet unter dem Rauch. Zum einen beim Einatmen der Dämpfe, zum anderen durch krebserregendes Benzpyren, das entstehen kann, wenn Öl oder Marinade auf die heiße Glut tropft.
Besonders umweltfreundlich ist Holzkohle, die aus heimischen Laubhölzern hergestellt wird. Das Holz fällt bei der Durchforstung der Wälder quasi als Abfall an. Wer auf Nummer sicher gehen will, grillt mit Kohle, die mit dem FSC-Siegel "Forest Stewardship Council" zertifiziert ist.
Gute Alternativen: Elektro-, Gas- und Lavastein-Grill
Eine Alternative zum Holzkohlegrill ist der Elektrogrill. Giftige Dämpfe entstehen dabei kaum. Mithilfe von Holz-Chips erhalten Fleisch und Würstchen das klassische Barbecue-Aroma, auch ohne Holzkohle.
Allerdings stört das Stromkabel, das durch den Garten verlegt werden muss. Wer beispielsweise in der Laube grillen will, muss improvisieren. Ähnlich wie beim Elektroherd, lässt sich die Hitze eines Elektrogrills nicht besonders präzise einstellen.
Die Hitze eines Erdgasgrills lässt sich hingegen perfekt regulieren wodurch man überaus energiesparend grillen kann. Mit einem Gasgrill ist die Grillparty unabhängig von einer Stromquelle - die Gasflasche wird da aufgestellt, wo der Grill steht.
Der Lavasteingrill erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auch er produziert kaum Rauch. Vom Prinzip her funktioniert er ähnlich wie ein Holzkohlegrill. Anstatt Holzkohle werden Lavasteine erhitzt. Die Lavasteine können immer wieder verwendet, müssen jedoch gereinigt werden.
Wichtige Sicherheits-Tipps
Wichtigste Grundregel für die Sicherheit beim Grillen ist die Standfestigkeit des Grills. Steht der Grill unsicher, birgt das zahlreiche Gefahren.
Immer wieder wird die Gefahr von flüssigen Brandbeschleunigern unterschätzt. Schwere Verletzungen sind die Folge. Spiritus und Benzin können eine Stichflamme erzeugen, die den Verursacher, wie auch Unbeteiligte treffen kann. Solche Verbrennungen können oft schwerwiegend sein, da die hohe Hitze tief gehende Verbrennungen verursacht.








