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Modernisieren – Heizkosten senken

Schicken Sie Ihren alten Kessel in Rente

Energieeffizient sanieren zahlt sich aus. Eine aktuelle Studie zeigt: Der Austausch des alten Heizkessels gegen einen Erdgas-Brennwertkessel macht sich von allen Sanierungsmaßnahmen am schnellsten bezahlt. Auch Hausbesitzer mit geringem Budget senken so deutlich ihre Heizkosten pro Monat.

Wer modernisieren und eine neue Heizung in sein Haus einbauen will, hat die Qual der Wahl: Erdgas-Brennwertkessel, Holzpelletanlage, Wärmepumpe? Oder statt einer neuen Heizung doch lieber dämmen? Welche Energiesparmaßnahme zahlt sich am schnellsten aus? Kann ich mir die Renovierung überhaupt leisten?

Wie senke ich meine durchschnittlichen Heizkosten pro Quadratmeter?

Eine Menge Fragen. Antworten gibt der Modernisierungskompass 2011 der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU). Untersucht wurden 13 verschiedene Sanierungsmaßnahmen: vom Einbau eines Erdgas- sowie Öl-Brennwertkessels, der Installation einer Holzpelletheizung und Luft-Wasser-Elektrowärmepumpe bis hin zur Wärmedämmung. Auch die Kombination aus Heizungstausch und Dämmung analysierte das Institut.

Erdgas-Brennwerttechnik spart am meisten Heizkosten

Das Ergebnis: Erdgas-Brennwerttechnik spart am meisten Energiekosten. Das liegt zum einen an den geringen Investitionen: Ein Erdgas-Brennwertsystem kostet für ein Einfamilienhaus durchschnittlich gerade mal 7200 Euro. Zum Vergleich: Für eine Wärmedämmung des Hauses werden mehr als 21000 Euro fällig. Hinzu kommt, dass sich selbst eine umfangreiche Dämmung erst nach fast 50 Jahren auszahlt. Eine neue Erdgas-Brennwertheizung rentiert sich degegen dagegen schon nach weniger als sieben Jahren.

Erdgas-Brennwertheizung 
mit einer Solaranlage kombinieren

Als bezahlbare und umweltschonende Alternative empfiehlt
 sich auch die Kombination aus Erdgas-Brennwertheizung
und einer Solaranlage, die das Trinkwasser erwärmt und die Raumheizung unterstützt. Dieses Duo rechnet sich nach etwa zehn Jahren. Mit einer Öl-Brennwertheizung dagegen holt man die Kosten erst nach 12,3 Jahren wieder herein, bei Holzpellets dauert es 13,6 Jahre. Bei einer Luft-Wasser-Elektrowärmepumpe braucht es 20,7 Jahre, bis sich die Investition auszahlt.

Fazit der Studie

Eine Wärmedämmung alleine ist für alle sieben untersuchten Haushaltstypen unwirtschaftlich. Sie lohnt sich nur, wenn gleichzeitig die Heizung erneuert wird. Das aber können sich viele Hausbesitzer nicht leisten. Der Einbau einer neuen Erdgas-Brennwertheizung ist die bezahlbare Option, um Energiekosten auf ein annehmbares Niveau zu drücken.

Statt auf teure Dämmung des Gebäudes zu sparen, empfiehlt die IEU Bauherren deshalb, zuerst den alten Heizkessel gegen ein modernes Erdgas-Brennwertgerät auszutauschen. Eine Familie spart dadurch pro Monat unterm Strich rund 100 Euro Heizkosten und schont gleichzeitig das Klima.

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