Energiesparen/Wohnen: Räume natürlich klimatisieren
Checkliste für optimalen Hitzeschutz

Sonne macht die Räume warm – im Winter erwünscht, im Sommer lästig. Ein behagliches Raumklima zeichnet sich durch geringe Temperaturschwankungen aus. Unsere Checkliste für optimalen Hitzeschutz:
Schatten bringt Kühlung
Schaffen Sie so viel Schatten wie möglich, halten Sie die Sonne aus dem Haus und entscheiden Sie dann, ob ein Klimagerät wirklich sinnvoll ist. Vielleicht hilft auch ein Ventilator? Der braucht nur zwei Prozent des Strombedarfs eines Klimageräts.
Kühlung durch Dachlösungen
Schattenspendende Vordächer bieten guten Schutz vor der im Sommer hoch stehenden Sonne.
Dämmung hilft auch im Sommer
Ein Haus mit gutem Wärmeschutz erhitzt sich weniger als ein schlecht gedämmtes. Holzfaserplatten halten Sommerhitze besonders gut ab und eignen sich ideal zur Dachdämmung.
Fenster haben Schlüsselrolle bei Hitze
Hauptgrund für Überhitzung im Sommer ist die Sonne, die intensiv durchs Fenster scheint. Sonnenschutzverglasung und -folie empfehlen sich für Fenster, die nicht mit Jalousien beschattet werden können. Beim Dachausbau keine großflächigen Dachflächenfenster wählen. Stiftung Warentest rechnet vor: Brennt die Sonne auf ein zwei Quadratmeter großes Fenster, sorgt sie für genauso viel Wärme wie der Betrieb
Hitze muss draußen bleiben dank Roll- und Fensterläden
Lassen die Hitze gar nicht erst in die Wohnung und helfen bei Wärme und Kälte. Zudem schützen sie vor Einbrechern. Lüften: Frühmorgens oder nachts viele Fenster öffnen und querlüften. Den Kamineffekt nutzen: Im Erdgeschoss Fenster öffnen und die warme Luft durch die offenen Dachfenster entweichen lassen – so strömt kalte Luft von unten nach.
Hitzeschutz durch die Natur
Pflanzen Sie Bäume, Büsche oder Kletterpflanzen vor hitzegefährdeten Fensterpartien. Die Natur spendet dekorativ, günstig und effektiv Schatten.
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