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Energie sparen/Clever sparen: CO2-Bilanz von Lebensmitteln

Gesunde Ernährung für den Klimaschutz

Der sorgfältig bedachte Einkauf von Lebensmitteln verhilft nicht nur zur Traumfigur und bester Gesundheit, sondern trägt aktiv zum Umweltschutz bei. Eine einfache Formel spart Geld, Energie und CO2: saisonal - regional - ausgewogen.

Jeder von uns verursacht allein durch seine Ernährung im Schnitt 1,65 Tonnen CO2 im Jahr. Das entspricht in etwa den Abgasen eines Kleinwagens auf der Fahrt von Berlin nach Peking.

Energiesparen mit Bio aus der Region

Unglaublich, wenn man bedenkt, dass durch die Produktion von einem Kilogramm Gemüse gerade mal 150g CO2 entstehen. Das gilt allerdings nur für Waren aus der Region. Muss das Gemüse erst aufwendig importiert werden, steigt die Emission um ein Vielfaches. Zur Verbesserung der persönlichen CO2-Bilanz empfehlen sich deshalb möglichst unverpackte Lebensmittel aus der Umgebung. Bio-Produkte senken den Schnitt noch einmal um bis zu 25 Prozent - Diese Energiespartipps lassen sich also relativ leicht umsetzen.

Mehr Gemüse, weniger Fleisch - weniger CO2

Besonders hoch ist der Energieverbrauch bei der Erzeugung von tierischen Produkten. Um 20 Milliarden Nutztiere weltweit satt zu bekommen, wird ein Drittel der gesamten Weltgetreideernte verfüttert. Mit denkbar schlechtem Ergebniss: Für die Erzeugung einer Kalorie Fleisch benötigt man sieben pflanzliche Kalorien. Ohne diesen, sogenannten Veredelungsprozess würden 18 Prozent aller Treibhausgase wegfallen.

Unser Extra-Tipp zum Energiesparen

Deswegen gilt: Weniger tierische Produkte, mehr frisches Gemüse. Doch aufgepasst: Ist das Gemüse tiefgekühlt, steigt die CO2-Belastung um 150 Prozent, bei Konserven sogar um 200 Prozent.

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