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Forschung

Endlich: Energiesparlampe ohne Quecksilber

Karlsruher Forschern gelingt der Durchbruch: Sie stellten die erste Energiesparlampe ohne hochgiftiges Quecksilber vor. Für Verbraucher hält sie weitere Vorteile parat.

Mit der „3rdPPBulb“ haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Fachhochschule Aachen eine neuartige Energiesparlampe entwickelt: Sie kommt gänzlich ohne das hochgiftige Schwermetall Quecksilber aus.

Die elektrodenlose Lampe arbeitet effizient und erreicht eine günstige CO2-Bilanz. Sie lässt sich kostengünstig herstellen und bietet auch dem Verbraucher viele Vorteile: hohe Leuchtdichte, angenehme Lichtfarben, Dimmbarkeit, kurze Startphase und besonders lange Lebensdauer.

So hell wie 75 Watt

Dabei ist die innovative Energiesparlampe nicht größer als eine klassische Glühlampe und lässt sich vielseitig einsetzen. Aktuell erzeugt die „3rdPPBulb“ bei einer netzseitigen Leistungsaufnahme von 17 Watt rund 850 Lumen Lichtstrom. Das entspricht einer effektiven Lichtausbeute von rund 50 Lumen/Watt und damit einer 75-Watt-Glühlampe. (Mehr dazu lesen Sie in dem Artikel "Lumen statt Watt" )

Die Forscher des KIT haben die quecksilberfreie Füllung, die Leuchtstoffbeschichtung, die Innenbeschichtung sowie die Geometrie der „3rdPPBulb“ entwickelt; die Aachener Forscher haben das Vorschaltgerät konstruiert. Physikalisch werden die Plasmalampen über einen ISM-Band (Industrial, Scientific, and Medical Band)-Spannungstransformator betrieben.

Video: Die quecksilberfreie Energiesparlampe:

Im KIT-Video "Die quecksilberfreie Energiesparlampe" erfahren Sie mehr darüber, wie die neue Energiesparlampe ohne Quecksilber funktioniert:


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