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Solarenergie

Wärme vom Himmel

Die Sonne schickt Tag für Tag unglaublich viel Energie auf die Erde. Immer mehr Menschen nutzen die kostenlose Wärme der Sonne. Zum Beispiel um ihr Wasser damit zu erhitzen.

Solarkocher selbst gebastelt

Das brauchst du: drei 0,5-Liter-PETFlaschen, schwarze Plakatfarbe oder schwarzen Mattlack, eine Kühlbox, ein paar dicke Handtücher, Karton, Alufolie, Frischhaltefolie und Klebeband.

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Jetzt kannst du deinen Versuch starten: Stelle die Box in die pralle Sonne und lege die beiden anderen Flaschen daneben, die bemalte Flasche mit der Farbseite nach unten. Achte darauf, dass kein Schatten darauf fällt und warte etwa eine Stunde. Dann schaue nach, wie sich das Wasser erwärmt hat. In der unbemalten Flasche hat sich wahrscheinlich nicht allzu viel getan. Das Wasser aus der bemalten Flasche wird spürbar wärmer sein. Beim Prüfen der Temperatur des Wassers aus der Box musst du vorsichtig sein. Dank der guten Dämmung kann das Wasser in dieser Flasche bis zu 80 Grad Celsius heiß werden.


Sonnenenergie nutzen

An einem schönen Sonnentag spürt jeder die Kraft der Sonne auf der eigenen Haut. Diese Kraft nutzen die Menschen schon seit langer Zeit. Und das funktioniert ziemlich gut. Wie gut, kannst du ganz leicht selbst ausprobieren: Stelle dich an einem richtig schönen Tag mit heller Kleidung an einem windgeschützten Ort in die Sonne. Tausche dann Hose und Pullover gegen schwarze Sachen. Du wirst feststellen, dass es dir in der dunklen Kleidung viel wärmer wird.

Der Grund: Schwarze Oberflächen wandeln die Strahlen der Sonne besonders gut in Wärme um. Tiefschwarz sind deshalb auch Sonnenkollektoren – so heißen die Geräte, mit denen sich die Sonnenenergie auf unseren Dächern einfangen lässt. Das Wort „Kollektor“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Sammler“. In diesen Kollektoren verlaufen Röhren, durch die ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel strömt. Die Energie vom Himmel reicht an klaren, sonnigen Tagen aus, um diese Flüssigkeit auf über 100 Grad zu erhitzen.

Um solch hohe Temperaturen zu erzielen, sind moderne Kollektoren wie eine Thermoskanne aufgebaut. Das bedeutet: Das Metallrohr für die Flüssigkeit ist von einer Glasröhre umgeben. In dieser Glasröhre herrscht ein Vakuum – sie ist also luftleer. Und das sorgt dafür, dass die Sonnenstrahlen hinein-, die Wärme aber nicht wieder hinausgelangt.

Viele Haushalte nutzen schon heute die Energie der Sonne, um warmes Wasser zum Duschen, Baden und Händewaschen zu erzeugen. Doch der Sonne könnten wir viel mehr Energie abgewinnen. Es ist auch hierzulande technisch möglich, Gebäude ausschließlich mit Sonnenenergie zu beheizen. Weil die dafür nötigen Anlagen aber noch viel Geld kosten, müssen wir darauf wohl noch ein bisschen warten.


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