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Geschmackserlebnis

Einmachen mal anders

Seit tausenden von Jahren eine erprobte Methode: Das Trocknen von Lebensmitteln. Im Backrohr verwandeln sich Apfelschalen bei 50 bis 80 Grad innerhalb von kurzer Zeit in knusprige Apfelringe. Die Chips lassen sich perfekt als Pausensnack zwischendurch knuspern und sie bleiben immer knackig.

Kräuter wie Pfefferminze trocknen an der frischen Luft innerhalb weniger Tage. So lässt sich auch noch nach der Balkonsaison das Essen perfekt würzen. Mit Öl kann man die Kräuter noch zusätzlich haltbar machen. Einfach in ein Glasgefäß geben und soweit mit Öl übergießen, dass sie knapp bedeck sind. Wenn Sie mehr einfüllen bekommen Sie fantastisches Kräuteröl.

Salz als Konservierungsstoff

Neben dem Trocknen ist das Einsalzen eine der ältesten Methoden zum haltbar machen. Bereits im Altertum wurde so konserviert. Das Salz entzieht den Lebensmitteln das Wasser. So bleiben Mikroorganismen fern, denn sie mögen es gerne feucht. Für alle begeisterten Pilzsammler das ideale Rezept aus Omas Fundus: Pilze kochen, zerkleinern und in Schichten in Steinkrüge oder Gläser füllen.


Auf jede der circa zwei Zentimeter dicken Schichten eine dünne Schicht Salz streuen. 
Die oberste Schicht muss auch aus Salz bestehen. Anschließend eine Lake mit fünf Prozent Salzgehalt – das entspricht circa 50 Gramm auf ein Liter –aufkochen und nach dem Abkühlen über die Pilze schütten. Als Deckel ein Brettchen oder einen Teller verwenden und als extra-Gewicht noch einen Stein drauflegen. Besonders wichtig: Die Lake muss die Pilze jederzeit luftdicht abschließen, also bis zum Deckel reichen. Der beste Platz für den Pilzvorrat ist ein kühler Keller mit ein bis fünf Grad.

Süß bis in die Ewigkeit

Auch mit Zucker lassen sich Lebensmittel haltbar machen. Besonders Früchte sind dafür geeignet. Zuerst wird das Obst in mundgerechte Stücke geschnitten, anschließend legt man die Früchte in ein feinmaschiges Sieb und hängt es in eine hitzebeständige Schüssel ein. Für das Kandieren muss man circa einen Liter Wasser zum Kochen bringen und darin ein Kilo Zucker auflösen. Das Zuckerwasser muss so lange kochen bis die Lösung Fäden zieht. Nun gießt man die Zuckerlösung über die Früchte, bis sie vollständig damit bedeckt sind und lässt die Früchte 24 Stunden zugedeckt in der Zuckerlösung ziehen. Am nächsten Tag nimmt man das Sieb aus der Schüssel, kocht die Zuckerlösung wieder auf und übergießt die Früchte erneut damit. Wieder 24 Stunden ziehen lassen. Das Ganze wiederholt man am nächsten Tag mindestens zweimal. Danach die kandierten Früchte auf einem Kuchengitter zum Trocknen auslegen. Fertig!


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