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Umwelt

Essen fürs gute Klima

Vegetarisch leben ist angeblich die beste Option für das Klima. Ob das stimmt, haben nun Forscher aus Großbritannien untersucht.

Belasten Fleischesser durch ihren Fleischkonsum tatsächlich das Klima? Oder holen Vegetarier durch das Essen von mehr Milchprodukten bei der Größe des CO2-Fußabdrucks wieder auf? Wissenschaftler der Universität Oxford sind dem auf den Grund gegangen und haben untersucht, wer den kleinsten CO2-Fußabdruck hinterlässt – Veganer, Vegetarier oder Fisch- oder Fleischesser?

Dem Fußabdruck auf der Spur

Der Fußabdruck misst den Anteil der CO2-Emissionen, der bei der Produktion von Lebensmitteln entsteht. Kühe sind dabei die Hauptklimasünder. Bei der Rinderhaltung entstehen für ein Kilogrammfleisch Fleisch Gase mit einer Treibhauswirkung von etwa 36 Kilogramm CO2. Ursache sind der Dung, der Boden und Wasser belastet, das Tierfutter und nicht zuletzt "Kuhfürze". Denn Kühe setzen bei der Verdauung klimaschädliches Methan frei. Ein Vergleich: Ein Auto stößt im Durchschnitt auf 250 Kilometern Fahrt 40 Kilogramm CO2 aus. Da die Kühe gezüchtet werden, um als Nahrung zu dienen, sorgen Fleischesser für einen größeren Methanausstoß. Allerdings sind auch Vegetarier mitverantwortlich. Aber nur, wenn sie verstärkt Milchprodukte essen.

Wer liegt auf Platz eins bei der Klimabilanz?

Die Forscher untersuchten verschiedene Gruppen: Fleischesser, Pescetarier (Vegetarier, die Fisch essen), Vegetarier und Veganer. Das Ergebnis: Platz eins bei der Emissions-Vermeidung sind die Veganer. Kein Wunder, sie lassen schließlich auch Milchprodukte weg. Zwischen Menschen, die viel Fleisch essen, und Veganern besteht sogar eine Differenz von 60 Prozent bei der Emission von Treibhausgasen. Auf Platz zwei rangieren die Vegetarier. Die Forscher fanden heraus, dass sie nicht verstärkt Käse und andere Milchprodukte essen. Pescetarier unterscheiden sich in der Klima-Bilanz kaum von den Vegetariern.

Es stimmt also: Fleischesser haben eine deutlich schlechtere CO2-Bilanz als Veganer, Vegetarier und Pescetarier. Nicht überraschend ist, dass die Menschen, die viel Fleisch essen, einen viel größeren CO2-Fußabdruck haben als diejenigen, die wenig Fleisch essen. Es hilft also dem Klima schon, den Fleischkonsum einzuschränken.

Lecker ohne Fleisch

Gutes Essen, ohne Fleisch und Milchprodukte – das geht! Hier kommt der Beweis:

Gebackenes Gemüse mit Bärlauchpesto
(für 4 Personen)

500 g Kartoffeln
1 Aubergine
1 Zucchini
1 rote und grüne Paprika
2 Tomaten
1 kleine Zwiebel
4 EL Raps-Kernöl
einige Zweige Rosmarin
2 EL Bärlauchpesto

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden und ca. 10 Minuten kochen. Das Gemüse putzen und waschen. Die Paprika in Streifen, die Aubergine und die Zucchini in Scheiben schneiden, die Tomaten vierteln. Die Zwiebel abziehen und in Würfel schneiden. Die Paprika, die Aubergine und die Zucchini 2-3 Minuten blanchieren. Die Kartoffeln und das Gemüse im Raps-Kernöl wenden, mit Rosmarin bestreuen und im Ofen ca. 15 Minuten bei 220° C braten. Das Gemüse auf vier Teller verteilen und dem Bärlauchpesto servieren.


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