Treibstoff sparen, Klima schonen
Energiesparende Fahrweise vermindert Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Wer noch sauberer und preiswerter fahren möchte, steigt auf Erdgas um.
Fahrspaß wird hierzulande großgeschrieben – genauso wie das Thema Klimaschutz. Beides lässt sich miteinander verbinden: Eine energiesparende Fahrweise zahlt sich für Umwelt und Geldbeutel aus. Das spart jede fünfte Tankfüllung – bei 15.000 gefahrenen Kilometern im Jahr bis zu 400 Euro. CO2-sparend Auto fahren beginnt beim Starten des Motors: Nicht aufs Gas treten, nach dem Anfahren zügig hochschalten (siehe Tabelle). Wer vorausschauend fährt und nicht ständig bremst, spart Sprit.
Gang | Geschwindigkeit (km/h) |
1 | bis 7 |
2 | bis 35 |
3 | bis 45 |
4 | bis 55 |
5 | ab 55 |
CO2 sparen lohnt sich
Spritspar-Zusätze für den Tank sind meist wirkungslos und helfen nur dem Hersteller. Viel sinnvoller ist dagegen das Sparen mit Motorstopp: Im Stau, vor roten Ampeln und geschlossenen Bahnübergängen den Motor abstellen. Zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und damit auch den Kraftstoffverbrauch: Den vom Hersteller empfohlenen Reifendruck um 0,2 Bar erhöhen.
Mit den Erdgas-Fahrzeugen sparen Sie Kraftstoffkosten und Kfz-Steuer, die ab 1. Juni 2009 nach CO2-Ausstoß und Hubraum abgerechnet wird. Zudem kostet Erdgas derzeit rund die Hälfte weniger als Benzin und ist 30 Prozent billiger als Diesel. Das rechnet sich!
Prima Klima kostet Geld
Ob Hitzewelle oder Minus-Grade: Ein gutes Innenraumklima hält den Fahrer fit, kostet aber Geld. Die Klimaanlage verursacht einen zusätzlichen Spritverbrauch zwischen 0,3 und bis 0,7 Liter pro Stunde, eine Standheizung etwa 0,2 bis 0,5 Liter pro Stunde. Daher das Einschalten auf das notwendige Maß begrenzen. Selbst Frischluft ist nicht umsonst: Offene Seitenfenster oder Schiebedächer beeinträchtigen die Aerodynamik. Das kostet gerade bei höheren Geschwindigkeiten ebenfalls Treibstoff.
Last mit dem Ballast
Unnötiger Ballast im Auto erhöht den Kraftstoffverbrauch, Dachgepäckständer und -boxen vergrößern zusätzlich den Luftwiderstand, vor allem mit steigender Geschwindigkeit - ein Überblick des Mehrverbauchs:
- Leere Fahrrad-Dachträger: + 10 %
- Beladene Fahrrad-Dachträger: + fast 40 %
- Leere Fahrrad-Heckträger: + 20 %
- Beladene Fahrrad-Heckträger: + 50 %
Bei langen Fahrten kann es daher preiswerter sein, die Fahrräder am Urlaubsort zu mieten.
Praktische Helfer benötigen Strom
Gebläse, heizbare Heckscheibe und Außenspiegel, Sitzheizung, Radio und Hifi-Anlage – alle werden gespeist mittels Strom aus der Lichtmaschine. Die läuft zwar immer mit, doch wenn sie an Batterie oder Verbraucher mehr Strom liefern muss, erhöht sich ihr Drehwiderstand. Der Motor muss für den Antrieb dann mehr Kraft aufwenden und das kostet zusätzlichen Sprit.
CO2 und Spritsparer aller Klassen
Fiat Panda Panda
Die Sparbüchse: wendig, vielseitig, genügsam. Erdgas für 50 Euro reicht dem kleinen Italiener einen ganzen Monat.
CO2-Ausstoß: 114 Gramm pro Kilometer.
Preis: ab 13.570 Euro.
Smart Fortwo Cabrio 0.8 CDI Passion
Der Diesel-Flitzer ist in der Klasse der Kleinstwagen nicht nur ein Hingucker, sondern überzeugt mit geringem Verbrauch.
CO2-Ausstoß: 88 Gramm pro Kilometer.
Preis: ab 14.075 Euro.
Toyota Prius
Der Hybridantrieb kombiniert hohe Fahrleistung mit minimalem Kraft-stoffverbrauch und vorbildlicher Umweltverträglichkeit.
CO2-Ausstoß: 104 Gramm pro Kilometer.
Preis: ab 25.150 Euro.
VW Passat EcoFuel
Neu auf dem Markt: Der schnelle Erdgas-Turbo ohne sichtbaren Auspuff glänzt mit einer Reichweite von 450 Kilometern.
CO2-Ausstoß: 119 Gramm pro Kilometer.
Preis: ab 29.950 Euro.














