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Gigawattstunden Strom exportierte Deutschland 2011 ins Ausland. (Quelle: BDEW)

Energie-News

01.07.2011: Regierung testet Plug-In-Hybrid-Autos

Schwarz-Gelb fährt grün

01.07.2011 – Im Rahmen des Projekts "Flottenversuch Elektromobilität" testet das Bundesumweltministerium 20 Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge der Marke VW. Wie Hybrid-Fahrzeuge, verfügen die Autos über einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Der Zusatz „Plug-In“ steht für die Möglichkeit den Akku des Autos an einer Steckdose aufzuladen. In herkömmlichen Hybrid-Fahrzeugen lädt sich der Akku lediglich während dem Fahren mit Benzin auf.

Wer elektrisch fährt, ist unabhängig von schwankenden Benzinpreisen und schont die Umwelt. So verlockend das auch klingt, bisher fahren nur wenige E-Autos auf Deutschlands Straßen. Der Grund: Mit einer Akkuladung kommt man im Durchschnitt gerade einmal 100 Kilometer weit. Die Akkus aufzuladen dauert mehrere Stunden. Da sie recht teuer sind, kosten Elektroautos bedeutend mehr, als Autos mit klassischen Motoren.

Plug-In-Hybrid – die deutsche Lösung für den Antrieb der Zukunft

Aufgrund dieser Nachteile haben sich die deutschen Autobauer bisher mit der Entwicklung von Elektroautos zurück gehalten. Auch die, vor allem bei Japanern beliebte Hybrid-Technologie verwendeten Hersteller wie VW, Audi, BMW und Porsche nur selten in ihren Fahrzeugen. Dass ihr Verzicht nichts mit Versäumnis zu tun hat, zeigte VW diese Woche in Berlin. Dort stellte der Konzern den „Golf twinDRIVE“ mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsantrieb vor.

Wenig Emission, günstiger Fahrspaß, maximaler Komfort

Mit dem Plug-In-Hybrid-Fahrzeug können „Autofahrer die typischen Alltagsstrecken zur Arbeit, zum Einkaufen oder abends zur Sporthalle effizient und emissionsfrei mit dem Elektroantrieb zurücklegen. Trotzdem sind mit demselben Fahrzeug auch längere Wochenendausflüge oder die Fahrt in den Urlaub nach Italien möglich", sagt die Parlamentarische Staatssekretärin, Ursula Heinen-Esser. 20 dieser Fahrzeuge wird die Bundesregierung in ihren Fuhrpark aufnehmen und auf ihre Alltagstauglichkeit testen.

Bereits im Mai hatte der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn angekündigt, dass der Konzern „das Beste aus zwei Welten in einem Fahrzeug“ verbinden will. Im Gegensatz zum reinen Elektroauto hat man weder Einschränkungen in der Leistung, noch in der Fahrweite. In den kommenden zwei Jahren will der Konzern eine ganze Reihe von wichtigen Fahrzeugen mit Plug-In-Technolgie in Serie bringen.

 

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