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Gigawattstunden Strom exportierte Deutschland 2011 ins Ausland. (Quelle: BDEW)

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EU-Plan: Wasserverbrauch soll drastisch reduziert werden

Hersteller von Kühlgeräten in der Kritik

04.05.2011 - Nach Recherchen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) halten große Kühlgerätehersteller angeblich seit Jahren Recyclingstandards zur Rückgewinnung und Vernichtung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) aus Altkühlgeräten nicht ein.

Unternehmen wie Bosch Siemens Haushaltsgeräte, Electrolux, Miele, Bauknecht, Liebherr und andere Kühlgerätehersteller seien durch mangelhafte Entsorgung jedes Jahr für vermeidbare Klimagasemissionen in Höhe von fast sechs Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten allein in Deutschland verantwortlich.

"Wir halten es für einen Skandal, dass die Kühlgerätehersteller es dessen ungeachtet zulassen, dass FCKW aus ausrangierten Kühlschränken und Kühltruhen nicht nach dem Stand der Technik zurückgewonnen und umweltgerecht vernichtet werden, wie dies beispielsweise in Österreich, Luxemburg, der Schweiz und den skandinavischen Staaten praktiziert wird", kritisierte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.

Hersteller weisen Vorwürfe zurück

Die im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) zusammengeschlossenen Hersteller kritisierten, die Umwelthilfe arbeite mit falschen Zahlen. "Die Verwertung von Kältegeräten in Deutschland ist deutlich besser als von der Deutschen Umwelthilfe wiederholt behauptet wurde", teilte der Verband mit, dem Branchengrößen wie Bosch-Siemens, Miele und Electrolux angehören. Die Rückgewinnungsquote habe mit 81,3 Prozent deutlich höher gelegen als die 44 bis 58 Prozent, die die deutsche Umwelthilfe ermittelt hat.

FCKW als Kälte- und Isoliermittel sind in Kühlgeräten bereits seit den 1990iger Jahren verboten. Doch enthalten derzeit noch mehr als drei von vier der ausrangierten Haushaltskühlgeräte FCKW. Diese Gase sind bis über 10.000 Mal klimaschädlicher als CO2.

Das Klimapotenzial eines einzigen FCKW-haltigen Kühlgerätes entspricht deshalb im Durchschnitt rund 2,8 Tonnen CO2-Äquivalenten, was sich bei jährlich drei Millionen FCKW-haltigen Haushaltskühlgeräten in Deutschland auf eine Atmosphärenbelastung von 8,4 Millionen Tonnen CO2 summiert.

 

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