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Gigawattstunden Strom exportierte Deutschland 2011 ins Ausland. (Quelle: BDEW)

Energie-News

06.06.2011: CO2-Bilanz von Haustieren sorgt für Aufsehen

Katze so umweltschädlich wie ein Kleinwagen

06.06.2011: Wie groß ist eigentlich der ökologische Fußabdruck von Haustieren? Diesem Thema hat sich das Magazin „Readers Digest“ in seiner Juni-Ausgabe angenommen und beruft sich dabei auf eine Studie von neuseeländischen Experten. Die Ergebnisse sind erstaunlich.

Der "ökologische Fußabdruck" misst ursprünglich den Umweltverbrauch von Menschen. Bei der Berechnung werden unter anderem die Fläche für Getreideproduktion, für Weidevieh sowie CO2-Emissionen berücksichtigt.

Neuseeländische Wissenschaftler übertrugen das Modell auf Haustiere und fanden dabei heraus, dass der ökologische Fußabdruck vor allem von der Nahrung abhängt.

Goldfisch belastet Umwelt wie zwei Handys

Basierend auf dieser Grundlage belastet eine Hauskatze die Umwelt so stark wie ein Kleinwagen, zwei Hamster sind so schädlich wie ein Plasmafernseher und ein Goldfisch entspricht in Sachen Umweltbelastung in etwa zwei Handys.

So braucht ein Körner knabbernder Hamster nur 0,014 Hektar Fläche pro Jahr, ein Fleisch fressender Schäferhund hingegen verspeist umgerechnet jährlich 1,1 Hektar. Ein Pferd vertilgt rein rechnerisch etwa 0,7 Hektar Fläche. Zum Vergleich: Der ökologische Fußabdruck eines Nordamerikaners liegt bei acht Hektar pro Person und Jahr, der eines Deutschen bei rund fünf Hektar.

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