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Gigawattstunden Strom exportierte Deutschland 2011 ins Ausland. (Quelle: BDEW)

Energie-News

12.07.2011: Große Unterschiede beim Energieverbrauch von Fernsehern

Sparsame TV-Geräte: Energielabel gibt Überblick

12.07.2011 – Fernsehgeräte werden immer sparsamer: Wie der Hightech-Verband BITKOM mitteilte, verbrauchen die 2010 verkauften TV-Geräte im Schnitt 20 Prozent weniger Strom als Fabrikate aus dem Jahr 2008. Ob der Wunsch-Fernseher zu den sparsamen Modellen gehört, können Kunden künftig an einem neuen Energielabel erkennen. Spätestens ab dem 30. November 2011 werden die TV-Geräte im Einzelhandel damit ausgewiesen. Auf dem Label sind die wichtigsten Informationen zur Energieeffizienz zu finden, ähnlich wie bei Kühlschränken oder Waschmaschinen.

Zur schnellen Orientierung werden die Geräte in Kategorien eingeordnet: Die Bestnote ist ein „A“, die schlechteste Note ein „G“. Das Energielabel berücksichtigt auch den technischen Fortschritt und soll in den folgenden Jahren stetig angepasst werden. Angaben zum Strombedarf im eingeschalteten Zustand oder der Jahresverbrauch sind auf einen Blick zu erkennen. „Der BITKOM begrüßt die Einführung des neuen Energielabels, denn es schafft Transparenz und hilft dem Kunden bei der Kaufentscheidung“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter.

Neue Techniken verbessern Energieeffizienz

Schon jetzt sparen die Modelle immer mehr Energie. Die 2010 in Deutschland verkauften Geräte verbrauchen rund 20 Prozent weniger Strom als die Modelle aus dem Verkaufsjahr 2008. Dieser Rückgang um ein Fünftel spare pro Gerät jährlich ungefähr 12 Euro an Stromkosten. „Der Leistungsumfang und die Energieeffizienz neuer TV-Geräte sind enorm gestiegen“, erklärt Haupter den Trend. Vor allem moderne Technologien wie LED und moderne Plasma-Displays verbessern die Energieeffizienz.

Besonders stark gesunken ist der Energieverbrauch von großen Fernsehern mit Bildschirmdiagonalen von über 40 Zoll, also mehr als einem Meter. 40-Zoll-Geräte hatten 2008 im Schnitt eine Leistungsaufnahme von ungefähr 200 Watt, 2010 waren es 30 Prozent weniger. Allerdings variiert der Energieverbrauch bei gleicher Bildschirmgröße und ähnlicher Ausstattung je nach Hersteller um bis zu 50 Prozent. Weiterhin gilt jedoch die Faustregel: je größer der Fernseher, desto höher der Stromverbrauch.

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