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Gigawattstunden Strom exportierte Deutschland 2011 ins Ausland. (Quelle: BDEW)

Energie-News

18.05.2011: Keine Pflichteinführung von Smart Metern

Sparen nach eigener Facon

18.05.2011 Die bundesweite Einführung intelligenter Stromzähler – so genannter Smart Meter –lohnt sich nur, wenn die Kunden selbst entscheiden, ob sie einen solchen Zähler überhaupt möchten und welche technischen Möglichkeiten er bieten soll.

In einer Studie von Frontier Economics wurde deutschlandweit untersucht, wie sich intelligente Stromzähler für Haushaltskunden am sinnvollsten auf dem Markt einführen lassen. Bis zu 40 Prozent der deutschen Haushalte könnten mit intelligenten Zählern so viel Strom sparen, dass sich die Anschaffung bezahlt macht. Allerdings nur, wenn sie sich den Zähler selbst aussuchen können, der ihre individuellen Bedürfnisse am besten erfüllt.

Pflicht-Smart-Meter volkswirtschaftlicher Unsinn

Eine Pflichteinführung intelligenter Stromzähler wäre volkswirtschaftlicher Unsinn, so die Studie. Investitionen von bis zu 4,5 Milliarden Euro würden "verpulvert". Der Grund: Für gut 60 Prozent der Deutschen rentiert sich die Erfassung des Stromverbrauchs mit einem Smart Meter nicht.

Hinzu kommt, dass die Verordnung einheitlicher Stromzähler den Wettbewerb zwischen den Zähler-Herstellern einschränkt. In der Folge wäre der Fortschritt in der Zählertechnologie stark gehemmt.

 

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