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Gigawattstunden Strom exportierte Deutschland 2011 ins Ausland. (Quelle: BDEW)

Energie-News

19.05.2011: Neue Anreize für E-Auto-Kauf

Abbau von Kernkraftwerken

19.05.2011 – Der Atomausstieg ist in aller Munde. Doch was passiert mit einem Kernkraftwerk, nachdem es endgültig vom Netz genommen wurde? Die Demontage kostet rund 500 Millionen Euro und dauert mehr als zehn Jahre.

Sollte sich die Bundesregierung auf den Atomausstieg einigen, wartet bereits das nächste Mammutprojekt: Der Abbau der alten Meiler. 275 Millionen Tonnen Beton und anderes Material müssen Fachleute mit großer Sorgfalt abtragen.

Zunächst demontieren Arbeiter alle nicht-radioaktiven Teile. Das sind jene Bereiche des Kraftwerks, in denen Menschen gearbeitet haben. Im zweiten Schritt entfernen sie leicht-radioaktive Elemente. Zuletzt demontieren ferngesteuerte Roboter alles, was stark verstrahlt ist. Erst dann kann mit dem Abbau von Hilfseinrichtungen, wie Kränen oder Lüftungen begonnen werden. Die Wasserstrahlkabine reinigt alle Teile, so dass sie nicht mehr radioaktiv sind.

Abbau ohne Perspektive

Auch wenn das Kraftwerk demontiert ist, bleibt strahlendes Material auf dem Gelände. Bis zu 40 Jahre dürfen abgebrannte Brennstäbe in einem Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände bleiben. Geschützt in einem Castor-Behälter warten sie auf ihren Transport in ein Endlager. Doch das kann dauern, schließlich gibt es ein solches Endlager in Deutschland derzeit nicht.

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