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Gigawattstunden Strom exportierte Deutschland 2011 ins Ausland. (Quelle: BDEW)

Energie-News

13.12.11: Energiemessgeräte machen Energieverbrauch transparent

Messen, sparen, schonen!

13.12.2011 – Haben auch Sie noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Das Öko-Institut rät: Verschenken Sie doch einen Schlüssel zum Energiesparen: Energiemessgeräte ermitteln heimliche "Stromschlucker" und helfen Ressourcen sparen.

Mit diesen nützlichen Helfern kommt man unnötigen Standby-Verbrauchern wie Fernsehern oder Stromfressern wie alten Kühlschränken auf die Spur. Das Öko-Institut hat jetzt Kriterien für besonders hochwertige Energiemessgeräte entwickelt, die künftig mit dem Umweltsiegel "Blauer Engel" ausgezeichnet sind.

100 Euro Stromkosten im Standby-Betrieb sparen

Viele Elektrogeräte benötigen Strom, selbst wenn sie ausgeschaltet sind. Dazu gehören unter anderem Computer, HiFi-Anlagen, Fernseher oder Netzteile von Halogenlampen. Die Mehrkosten durch den so genannten Standby-Verbrauch belaufen sich durchschnittlich auf etwa 100 Euro für einen Zwei-Personen-Haushalt.

Wer diesen Betrag sparen will, kann solche „heimlichen Verbraucher“ mit einem Energiemessegerät einfach aufdecken und mittels einer kostengünstigen, schaltbaren Steckerleiste komplett vom Stromnetz trennen. Gute Messgeräte ermitteln elektrische Leistungen bereits ab 0,5 Watt.

Die meisten herkömmlichen Energiemessgeräte hingegen zeigen Leistungen erst ab fünf Watt an und eignen sich nicht zum Aufspüren der vielen „kleinen“ Stromverbraucher.

Effiziente Haushaltsgeräte ersetzen alte Stromfresser

Auch besonders ineffiziente Geräte können mit einem Energiemessgerät identifiziert werden. Im Haushalt tragen alte Kühl- und Gefrierschränke, Heizungspumpen oder Elektroheizer erheblich zum Stromverbrauch bei.

Die Messgeräte zeigen dabei nicht nur den elektrischen Energieverbrauch sondern auch die entstehenden Stromkosten an. „Mit dieser Information fällt die Entscheidung oft leicht, große Stromfresser aus dem Haushalt zu verbannen und stattdessen effiziente Geräte anzuschaffen“, erläutert Jens Gröger, Projektleiter für die Kriterienentwicklung für den Blauen Engel, diesen Vorteil.

Niedriger Stromverbrauch der Energiesparhelfer

Energiemessgeräte selbst verbrauchen ebenfalls Strom – die Blauen Engel-Kandidaten dabei mit maximal zwei Watt jedoch vergleichsweise wenig. „Dennoch sollte das Messgerät nach dem Einsatz wieder aus der Steckdose entfernt werden“, erklärt Gröger.

Weitere Tipps zum Energiesparen und eine ausführliche Energieberatung bietet Ihr regionaler Energieversorger an.

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