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Euro pro Jahr können Autofahrer durch spritsparende Leichtlaufreifen einsparen. (Quelle: Deutsche Energie-Agentur)

Energie-News

11.01.2012: Warmes Jahr 2011 lässt Heizkosten sinken

Niedrige Heizkosten dank Rekordwärme

11.10.2011 – 2011 war eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Experten rechnen damit, dass die milden Temperaturen den Verbrauchern niedrige Heizkostenabrechnungen bescheren.

Das Jahr 2011 gehörte laut dem Deutschen Wetterdienst mit einer Durchschnittstemperatur von 9,6 Grad zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881. Das Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler. Dank der milden Temperaturen dürfen Verbraucher mit moderaten Heizkosten für das vergangene Jahr rechnen. Nach Berechnungen eines Verbraucherportals im Internet verbrauchten allein Deutschlands Gaskunden rund 15 Prozent weniger Gas als in den Jahren zuvor.

Novemberwetter so trocken wie nie

2011 begann in Deutschland mit starkem Tauwetter und die Schneemassen, die im Dezember 2010 gefallen waren, schmolzen rasch dahin. Im Frühjahr brachten Hochdruckgebiete einen eindrucksvollen Sonnenscheinrekord, den zweithöchsten Temperaturdurchschnitt seit dem Beginn der Messungen 1881.

Zu Beginn des Sommers übernahmen Tiefdruckgebiete die Regie. Sie beendeten die Trockenheit und führten gebietsweise zu sintflutartigen Regenfällen. Das wechselhafte Wetter hielt bis in den September an. Es folgten ein ungewöhnlich ausgeprägter Altweibersommer und der trockenste November seit Aufzeichnungsbeginn. Der Dezember verlief dagegen nass, stürmisch und nur wenig winterlich.

Experten uneinig

Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) geht aufgrund des Wetters von niedrigen Heizkosten für 2011 aus. "Die Witterung hat zumindest bei Privatkunden dazu geführt, dass der Verbrauch sinkt und damit wohl auch die Kosten", sagte Sprecher Frank Brachvogel der Deutschen Presseagentur. Demnach deuten vorläufige Zahlen für 2011 auf einen sinkenden Einsatz von Erdgas für die Strom- und Wärmeerzeugung in deutschen Kraftwerken hin.

Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund zeigt sich hingegen vorsichtig: "Im ersten Quartal 2011 gab es immer noch einen sehr hohen Verbrauch. Ich glaube daher nicht, dass dies eklatant durchschlagen wird."

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