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Euro pro Jahr können Autofahrer durch spritsparende Leichtlaufreifen einsparen. (Quelle: Deutsche Energie-Agentur)

Energie-News

13.10.2011: Rahmenbedingungen der Energiewende

Kommt das Energieministerium?

13.10.2011: Deutschlands Stadtwerke fordern ein Energieministerium. Die Begründung: Die Energiewende braucht verlässliche Rahmenbedingungen.

Die Energiewende stellt die Politik vor große Herausforderungen. Das Thema Energie wird immer zentraler. Aus diesem Grund spricht sich der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) – das ist der Verband der Stadtwerke in Deutschland – für ein Energieministerium aus. Stephan Weil, der Präsident des VKU, sagte dazu auf der Verbandstagung in Bonn: „Wir werden die Energiewende in dem engen Zeitrahmen nur meistern, wenn wir alle an einem Strang ziehen und eine Politik haben, die mit einer Stimme spricht. Dies lässt sich am besten mit einem eigenen Energieministerium umsetzen.

Die Stadtwerke – ein verlässlicher Partner

Bisher sind verschiedene Ministerien für die Energiepolitik zuständig. Die bevorstehende Energiewende – die Stilllegung der deutschen Atomkraftwerke bis 2022 und der Umbau der Energieversorgung – brauche aber ein umfassendes Projektmanagement. „Angesicht des ambitionierten, aber machbaren Zeitplanes der Bundesregierung brauchen wir die klare Zuständigkeit an einer Stelle in der Bundesregierung für die Umsetzung der Energiewende. Die Stadtwerke stehen hier als verlässlicher Partner zur Verfügung“, so der VKU-Präsident.

Die Stadtwerke sind von zentraler Bedeutung bei der Energiewende. Der VKU besteht aus rund 1.400 kommunalen Versorgern aus den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfall. Sie vertreten jeweils zwischen 50 Prozent und 75 Prozent der Endverbraucher. Die Unternehmen beschäftigen rund 236.000 Menschen und tätigen jährlich Investitionen von mehreren Milliarden Euro.

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