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Euro pro Jahr können Autofahrer durch spritsparende Leichtlaufreifen einsparen. (Quelle: Deutsche Energie-Agentur)

Energie-News

17.10.2011: Keine Mehrbelastung für Verbraucher

Mehr Ökostrom, stabile Kosten

17.10.2011 - Über die EEG-Umlage finanziert die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Pro verbrauchter Kilowattstunde drücken die Verbraucher einen Obolus von 3,53 Cent ab. Daran wird sich auch im kommenden Jahr nicht viel ändern.

Vergangenen Freitag beschloss die Bundesregierung, die Höhe der EEG-Umlage für 2012. Im Vorfeld hatte es Spekulationen über eine mögliche Erhöhung von 0,3 Cent gegeben. Entgegen der Prognosen fällt die Erhöhung weitaus geringer aus: Um 0,06 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde steigt die Umlage. Für einen klassischen Vier-Personen-Haushalt bedeutet das rund 18 Cent Mehrkosten im Monat.

27 Milliarden Euro für die Energiewende

Durch die EEG-Umlage treibt die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien voran. Im letzten Jahr stiegen die Investitionen im Bereich der Erneuerbaren Energien in Deutschland auf ein Rekordhoch von 27 Milliarden Euro. Bereits heute sind 370.000 Menschen in der Branche beschäftigt. "Die Bedeutung der Erneuerbaren Energien als Wirtschaftsfaktor wächst weiter. Investitionen in Erneuerbare Energien sind notwendige und sinnvolle Investitionen in unsere Zukunft", sagt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU).

Umfrageergebnis: Deutsche wollen die Energiewende

Dass Deutschland die Energiewende will, bestätigte eine vor wenigen Wochen erschienene Umfrage von TNS Infratest: 80 Prozent aller Befragten halten eine EEG-Umlage von 3,5 Cent pro Kilowattstunde zur Förderung der Erneuerbaren Energien für angemessen. Ein Teil der Befragten halten sie sogar für zu niedrig.

Industrie zahlt weniger EEG-Umlage

Kritik kam vom Bundesverband für Erneuerbare Energien (BEE). "Die Kosten für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren werden auf immer weniger Schultern verteilt“, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz. Unternehmen, die viel Energie benötigen, zahlen weniger EEG-Umlage, im niedrigsten Fall 0,05 Cent pro Kilowattstunde. Vorraussetzung für den Preisnachlass: Ein jährlicher Mindeststromverbrauch von 100 Gigawattstunden. Ab kommenden Jahr profitieren auch Firmen die nur 10 Gigawattstunden Strom im Jahr verbrauchen.

 

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