20.10.2011: Ölkonzern verkauft Förderanlage als Luxusresidenz
Kuriose "Energiewende": Wohnen in bester Lage

20.10.2011 - Zwanzig großzügig geschnittene Zimmer mit Panoramablick aufs Meer. Leider keine Garage, dafür jede Menge Platz für landende Hubschrauber. Hinter dieser Beschreibung einer vermeintlichen Luxus-Residenz verbirgt sich die wohl außergewöhnlichste Immobilie der Welt.
2001 nahm der norwegische Ölkonzern Statoil die Ölplattform "Huldra" in Betrieb. Heute ist die Ölquelle fast erschöpft. Grund genug für den Konzern, sich Gedanken über den Verbleib der künstlichen Insel zu machen. Nun ist die Entscheidung getroffen: Die Plattform wird auf dem Immobilienmarkt versteigert. Mindestpreis: 13 Cent.
"Westlich von Bergen, in Richtung hohe See"
Als Käufer kommen nicht nur andere Ölkonzerne in Frage. Die Anlage könne auch anderweitig genutzt werden, hieß es auf der Homepage von Statoil.
"Westlich von Bergen, in Richtung hohe See", beschreibt Statoil den Standort der Mega-Immobilie. Mit dem Schiff sei die Plattform gut zu erreichen, so der Konzern. Sollte der neue Besitzer die Verlegung seines neuen Eigenheims planen, muss er noch einmal tief in die Taschen greifen. Die Kosten für die Verschiffung von Huldra schließt Statoil aus.






