28.10.2011: Vergütungssätze 2012 für Fotovoltaikanlagen
Weniger Geld für Solarstrom

28.10.2011 - Wer sich im kommenden Jahr für den Bau einer Solaranlage entscheidet, bekommt für seinen eingespeisten Strom 15 Prozent weniger, als die Besitzer älterer Anlagen. In diesem Jahr gebaute Anlagen erwirtschaften bis zu 28,7 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Betreiber, deren Anlage nach dem 31.12.2011 in Betrieb genommen wird, erhalten maximal 24,4 Cent pro kWh.
Deutschland arbeitet mit Hocdruck an derEnergiewende. Um den Ausbau erneuerbarer Energiequellen voranzutreiben, unterstützt die Bundesregierung die Erzeuger grüner Energie finanziell. Staatsgelder sollen so lange fließen, bis sich die Technologie etabliert hat. So zahlt die Regierung den Betreibern von Solaranlagen pro eingespeister Kilowattstunde Strom einen festgelegten Betrag - unabhängig vom realen Strompreis. Wie hoch dieser Betrag ausfällt, legt die Bundesnetzagentur für jeweils ein Jahr fest.
15 Prozent weniger Einspeisevergütung
In den vergangenen zwölf Monaten bauten Deutschlands Bürger Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 5.200 Megawatt (MW). Unterm Strich geht der Ausbau zurück: Im Vergleichszeitraum von Oktober 2009 bis September 2010 gingen Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7.800 MW ans Netz.
Dennoch findet ein kontinuierlicher Ausbau statt. Das führt das dazu, dass die Vergütung von Photovoltaik-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, um 15 Prozent niedriger sein wird, als die aktuelle Vergütung. Konkret heißt das: Für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom gibt´s einen Betrag zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent, je nach Standort und Größe der Anlage.






