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Trinkwasser

So gesund ist Leitungswasser

Leitungswasser ist häufig gesünder als Mineralwasser - das bestätigt die Stiftung Warentest. Kein Wunder, unterliegt Leitungswasser doch viel strengeren Bestimmungen als Flaschenwasser.

Volvic, Evian, Vitell - stille Wasser sind beliebt. Dabei ist Leitungswasser meistens viel gesünder. Das bestätigt auch ein Test der Stiftung Warentest. Das Ergebnis: Keines der 29 getesten Mineralwasser ist wirklich empfehlenswert. Anders ausgedrückt: Flaschen schleppen lohnt sich nicht. Wer stilles Wasser will, sollte auf Leitungswasser zurückgreifen.

leitungswasser als trinkwasser -

Leitungswasser gesünder als Mineralwasser

Jede der 29 von der Stiftung Warentest untersuchten Proben von Mineralwasser wies Mängel auf: zu viele Keime, schlecht gekennzeichnet - und zu wenig Mineralstoffe. Magnesium, Kalzium und Natrium sind trotz des Namens "Mineralwasser" kaum enthalten.

Ein weiterer Mangel wurde im Test deutlich: In jeder dritten Flasche fanden die Tester Keime. Diese seien zwar für Gesunde kein Problem, für Immunschwache und Babys aber unter Umständen bedenklich, so der Bericht. Das Fazit der Tester: Empfehlenswert sei keins der Mineralwässer.

Mineral- ist nicht gleich Trinkwasserverordnung

Im Gegensatz dazu schneidet das Leitungswasser aus deutschen Werken seit Jahren fast ausnahmslos gut ab - sowohl beim Mineralstoffgehalt als auch bei der geringen Verkeimung. Das bestätigt auch der aktuelle Bericht zur Trinkwasserqualität des Umweltbundesamtes: "Das Trinkwasser aus den ca 2.360 berichtspflichtigen Wasserversorgungen in Deutschland hat eine sehr gute Qualität."

Ein entscheidender Unterschied: Sowohl Mineral-, als auch Trinkwasserverordnung schreiben zwar vor, dass Wasser keine Krankheitserreger, Spuren von Schwermetallen oder andere gesundheitsschädigende Stoffe enthalten darf. Trotzdem weicht die Mineralwasserverordnung erheblich von der Trinkwasserverordnung ab. So wird Mineralwasser beispielsweise nicht auf Pestizide oder Nitrat untersucht. Außerdem finden weniger Tests statt und es sind höhere Grenzwerte an bedenklichen Inhaltsstoffen erlaubt.

Wie Sie Ihr Leitungswasser schmackhaft machen

So gesund Leitungswasser auch ist, manche haben das Bedürfnis, es zusätzlich zu filtern. Eine hohe Wasserhärte kann außerdem den Geschmack etwa von Kaffee und Tee beeinträchtigen. Auch einer starken Verkalkung kann man vorbeugen.

Abhilfe können Kannenfilter schaffen. Diese füllen Sie mit Leitungswasser, lassen es kurz durchlaufen und können kurz darauf gefiltertes Wasser ausgießen - etwa in Kaffee- oder Teekanne. Achten Sie darauf, rechtzeitig die Filterkartusche zu wechseln, sonst können sich Keime aus der Luft festsetzen.

Auch Trinkwassersprudler erleben eine kleine Renaissance. Sie können nicht nur stilles Leitungswasser zum Sprudeln bringen, sondern auch mit den verschiedensten Zusätzen schmackhafter machen. Schöner Nebeneffekt: Für nur 1,20 Euro können Sie jeden Tag einen Liter Sprudel trinken – ein ganzes Jahr lang. So viel kosten sechs Flaschen Mineralwasser beim Discounter.


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