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Streit um Förderung

Heizkosten-Zuschuss wieder im Rennen

2009 eingeführt, 2011 schon wieder abgeschafft - die Karriere des Heizkosten-Zuschusses war sehr kurz. Nun könnte die Sozialleistung wiederkehren.

2015 können sich fast eine Million Haushalte womöglich auf neue Zuschüsse freuen: Der Heizkosten-Zuschuss, den die Regierung 2011 abgeschafft hat, könnte zurückkehren. Das berichtete die Bild-Zeitung unter Berufung auf Regierungspapiere.

Das Bundesbauministerium bestätigte die Planung kurz darauf. Laut einer Ministeriumssprecherin solle der Zuschuss im Rahmen der geplanten Wohngeldreform umgesetzt werden. Das Kanzleramt stoppte nun allerdings die Pläne, um Finanzierungsfragen zu klären.

Heizkosten-Zuschuss gab es schon einmal

Erst 2009 hatte man den Heizkostenzuschuss für Wohngeld-Berechtigte als Reaktion auf damals steigende Energiepreise beschlossen. Schon 2011 strich die schwarz-gelbe Bundesregierung den Zuschuss wieder. In den Koalitionsverhandlungen im letzten Herbst hatten sich Union und SPD auf die Wiedereinführung geeinigt, eine Festlegung im Koalitionsvertrag gab es aufgrund der Haushaltslage allerdings nicht.

Steigende Zuwendungen, steigende Empfängerzahlen

Im Vergleich zum Zuschuss aus 2009 sieht der Regierungsentwurf eine Erhöhung der Heizkostenkomponente um 22 Prozent vor. Das wären für einen Ein-Personen-Haushalt durchschnittlich 30 Euro und für einen Zwei-Personen-Haushalt knapp 40 Euro monatlich. Die zu erwartende Empfängerzahl würde in 2015 vermutlich auf 960.000 steigen. Nach der Intervention des Kanzleramts ist die Zukunft des Heizkosten-Zuschusses allerdings ungewiss.


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