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Deutscher Umweltpreis 2014

Pioniere der Umwelt

Bundespräsident Joachim Gauck überreichte Europas höchstdotierten Umweltpreis: Dabei lobte er besonders die Beharrlichkeit, den Ideenreichtum und den Weltblick der Preisträger.

Vor rund 1.200 Festgästen – darunter Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Hessens Umweltministerin Priska Hinz – würdigte Bundespräsident Joachim Gauck die Träger des diesjährigen “Deutschen Umweltpreises“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der mit 500.000 Euro höchstdotierte unabhängige Umweltpreis Europas ging an Prof. Dr. Peter Hennicke und Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg.

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Preisträger Peter Hennicke

Die Preisträger

Hennicke hat am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie maßgeblich dazu beigetragen, die wissenschaftlichen Grundlagen für die Energiewende zu schaffen. Gauck betonte, Hennicke habe mit seinen Konzepten für eine ressourcen- und energiesparende Art des Wirtschaftens gezeigt, dass man aus viel weniger viel mehr machen könne.

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Preisträger Gunther Krieg

Preisträger Krieg befasste sich an der Hochschule für Technik und Wirtschaft mit der optischen Analyse von Stoffen und gründete 1990 das Hightech-Unternehmen Unisensor Sensorsysteme. Mit dem von Krieg entwickelten Verfahren können künftige Umweltschäden vermieden, wertvolle Kunststoffe wiederverwertet sowie Chemikalien genauer dosiert und eingespart werden.

Ehrenpreis für Naturschutz-Engagement

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Ehrenpreisträger Herbert Weinzierl

Den bisher nur dreimal zusätzlich vergebenen Ehrenpreis erhielt Hubert Weinzierl, der Ehrenpräsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR) und Ehrenvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), für sein Lebenswerk. Gauck betonte, Weinzierl habe mit seinem jahrzehntelangen Kampf gegen die Naturzerstörung und für das Bewahren von Natur und Artenvielfalt großen Anteil daran, dass Umweltschutz in Deutschland eine politische Kraft geworden sei. Er habe die Menschen zum Nachdenken gebracht und sich damit großen Respekt erworben.

„Entwicklungen beeinflussen“

Gauck lobte, dass alle drei Preisträger zeigen würden, dass wir viele Dinge anders machen können, wo vermeintlich eherne Sachzwänge walten. Wir hätten Handlungsoptionen: politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, technologisch. Wir könnten Entwicklungen beeinflussen. Zudem freue er sich, unter Menschen zu sein, deren Beharrlichkeit, deren Ideenreichtum und deren Weitblick andere Menschen ermutige.


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