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Klimagipfel in Peru

10 Milliarden Dollar für grünen Klimafonds

In Peru gibt es noch vor Ende des Klimagipfels einen wichtigen Fortschritt. Der Klimafonds erhält mehr als zehn Milliarden Dollar.

Der UN-Klimagipfel 2014 möchte ein Gerüst für den Weltklimavertrag erstellen. Noch vor Beendigung des Gipfels haben die Vertreter der Staaten jetzt schon einen wichtigen Punkt der Verhandlungen abgehakt. Der Klimafonds wurde mit einem Betrag von mehr als zehn Milliarden Dollar (8,1 Mrd. Euro) aufgestockt - das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa). Die Anpassung an den Klimawandel soll durch den Klimafond weltweit unterstützt werden.

Aus Deutschland kommt eine Milliarde Dollar

Umgerechnet 750 Millionen Euro kommen aus Deutschland. Um einen weiteren Anpassungsfonds zu stärken, wendet die Bundesrepublik weitere 50 Millionen Euro auf. Mit diesem sollen Ernteausfälle abgefedert werden. In 2015 möchte die Bundesregierung insgesamt 1,9 Milliarden Euro für die Klimahilfe bereitstellen.

Die geplante Ausweitung des Fonds

Auch wenn eine wichtige Grenze jetzt geknackt wurde, soll der Klimafonds des UN-Klimagipfels bis 2020 bis zu 100 Milliarden Dollar staatlichen und privaten Kapitals beinhalten. Der Klimafonds ist für die Weltgemeinschaft ein wichtiges Mittel, um ärmere Länder dabei zu unterstützen, die globale Erderwärmung zu stoppen.

"Die Beiträge sollten das Vertrauen stärken und die Verhandlungen um ein Weltklimaabkommen beflügeln", sagte Athena Ballesteros vom World Resources Institut (WRI) aus den USA. Die Chefin des Klimafonds, Hela Cheikhrouhou, äußerte sich ebenfalls begeistert zum Knacken der Zehn-Milliarden-Marke: "Diesmal verschaffen wir der Klimafinanzierung echtes Gewicht."


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