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Nachhaltiges Fest

Klimafreundliches Weihnachtsessen

Lecker und ökologisch: Wer beim Weihnachtsessen auf die traditionelle Gans setzt, macht schon vieles richtig.

Eines gleich vorweg: Mit der traditionellen Weihnachtsgans tun Sie dem Klima etwas Gutes. Denn Geflügel schlägt nur mit 3,5 Kilogramm CO2 pro Kilogramm Fleisch zu Buche, Rindfleisch dagegen mit 35 Kilo CO2. Auch Wildfleisch ist eine gute Wahl, da es regional vermarktet wird und keine Tierhaltung nötig ist.

Ein klimafreundliches Weihnachtsmenü besteht zudem aus frische Lebensmitteln, die aus der Region stammen. Je kürzer der Weg in den Laden, desto geringer der CO2-Ausstoß beim Transport. Deshalb sollten Verbraucher auf Lebensmittel verzichten, die eingeflogen werden. Und: Die Energiebilanz von frischer Ware ist deutlich besser als die von Konserven und Tiefkühlkost.

Deckel auf den Topf

Bei der Zubereitung lassen sich bis zu zwei Drittel an Energie sparen, wenn beim Kochen und Braten die Töpfe und Pfannen immer mit Deckeln zugedeckt sind. Zudem sollten die Herdplatten stets mit den richtigen Topfgrößen belegt werden. Denn ein kleiner Topf auf einer großen Herdplatte verschwendet unnötige Energie. Backöfen müssen nicht zwingend vorgeheizt werden. Braten und Weihnachtsgänse können auch ohne Vorheizen direkt in den Backofen geschoben werden.

Energiesparend Backen

Beim Backen von Plätzchen und Lebkuchen macht sich die Umluftfunktion bezahlt. Damit können mehrere Bleche auf einmal in den Ofen geschoben werden. Bei mehr als 40 Minuten Backzeit kann der Ofen außerdem zehn Minuten früher ausgeschaltet werden. Die Nachwärme reicht aus.


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