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Umwelt

Großbritanniens grünes Herz

Unter dem Motto SHOW THE LOVE beschließt Großbritannien als erstes Industrieland den Kohleausstieg.

Noch ist in Großbritannien die Kohle mit 36 Prozent Energieträger Nummer eins. Doch im Kampf für den Umweltschutz haben Premierminister David Cameron von den Tories, Nick Clegg von den Liberaldemokraten und Ed Miliband von der Labour-Partei den Ausstieg aus der Kohleverstromung versprochen. 


Aus Liebe zur Arktis, Tee und Meeresschildkröten

Der Erklärung war eine großangelegte britische Kampagne der Climate Coalition , einem Zusammenschluss von mehr als 100 Organisationen voraus gegangen. Unter dem Motto SHOW THE LOVE zeigte sie, dass fast kein Lebensbereich – nicht einmal der britische Nachmittagstee – vom drohenden Klimawandel verschont bleibt. Für die Umweltkampagne hatten Prominente wie der Comedian und Autor Stephen Fry und der Musiker Jarvis Cocker für mehr Klimaschutz getrommelt. Unterstützer der Aktion konnten mit einem grünen Herzen zeigen, dass sie hinter den Zielen der Kampagne stehen.

"Das ist ein Erfolg, denn hier im Vereinigten Königreich gibt es keinen großen Konsens über Klimawandel. Hier führen sehr oft die Klimaskeptiker das Wort und der Klimawandel war so etwas wie ein politischer Spielball. Mit dem Versprechen der drei Parteichefs wird er nun aus der politischen Streit-Arena genommen", sagt Christine Allen, die zur NGO Green Alliance gehört, die die Verhandlungen vermittelt hatte. 


Kein Zeitplan

Einen konkreten Fahrplan für den Ausstieg gibt es allerdings nicht. Doch der Schwur ist ein bemerkenswerter Schritt – besonders für den konservativen Premier. Denn in den Reihen um David Cameron wimmelt es vor Klimaskeptikern wie Owen Paterson, der als Umweltminister Windparks für überflüssig erklärte.


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