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Klimapolitik

G7 bleiben bei den Klimazielen am Ball

Am zweiten und letzten Tag des G7-Gipfels in Schloss Elmau steht die Diskussion um Klima und Energie auf dem Programm – und sorgt für Furore.

Riesige grüne Buchstaben erschienen auf dem Zugspitzenmassiv. "G7: 100 Prozent Erneuerbare!" lautete der Appell. Mit der Laserprojektion forderten Umweltschützer die G7-Staaten zu einer globalen Klimawende auf. Die Aufforderung scheint geholfen zu haben. Die Staaten haben sich auf ein verbindliches Zwei-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung geeinigt.

Wie die G7 für gutes Klima sorgen wollen

Die teilnehmenden Länder wollen im Laufe des 21. Jahrhunderts auf fossile Energieträger verzichten. Bis zum Jahr 2050 soll der Treibhausgas-Ausstoß im zweistelligen Prozentbereich gegenüber 2010 verringert werden. Das bedeutet einen Rückzug aus der Kohleverstromung. Außerdem wird es einen Fonds für Klimaschutz geben. Von 2020 an soll er jährlich 100 Milliarden US-Dollar für die Finanzierung von Projekten gegen den Klimawandel in Entwicklungsländern zur Verfügung stellen.

"Wir stehen zum Ziel"

Schon im Vorfeld hat Angela Merkel den Druck auf die übrigen Staaten erhöht. In einem Internet-Video betonte die Kanzlerin kurz vor Beginn des Treffens, sie hoffe "dass wir als G7-Länder klar sagen können: Wir stehen zum Ziel". Das Treffen auf Schloss Elmau wird als Wegweiser für die UN-Klimakonferenz in Paris gesehen. Die neuen Beschlüsse der Industrienationen geben Hoffnung für ein verbindliches Klimaabkommen.

"Elmau hat geliefert", lobte Greenpeace-Klimaexperte Tobias Münchmeyer. "Die Vision einer globalen Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren hat heute deutlich Konturen gewonnen."


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