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Extrem-Wetter

Klimawandel fordert Opfer

Forscher gehen davon aus, dass es künftig mehr Hitzetote in Deutschland geben wird.

Der Klimawandel könnte künftig mehr Opfer fordern. Die durch die Wetterveränderungen ausgelösten Hitzeperioden sind für manche Menschen eine schwere gesundheitliche Belastung. Das ergab eine Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Umweltbundesamt (UBA). „In Zukunft erwarten wir bei fortschreitendem Klimawandel noch mehr, längere und intensivere Hitzewellen in Deutschland. Falls es uns nicht gelingt uns anzupassen, könnte dies bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Vervielfachung der hitzebedingten Sterblichkeit aufgrund koronarer Herzkrankheiten um den Faktor 3 bis 5 führen“, so Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes.

Ältere Menschen leiden besonders

Besonders betroffen seien ältere Menschen oder Personen, die an bestimmten chronischen Krankheiten leiden. „Tage mit raschen Temperaturänderungen gegenüber dem Vortag oder starken Temperaturschwankungen am gleichen Tag, werden mit einer erhöhten gesundheitlichen Belastung in Verbindung gebracht. Solche Tage werden in einem zukünftigen Klima häufiger auftreten. Daher ist es wichtig, dass wir uns auf den Klimawandel einstellen, um dessen gesundheitlichen Folgen so gering wie möglich zu halten“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Wichtig seien in diesem Zusammenhang eine gesunde und ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, wenig Alkohol und der Verzicht auf das Rauchen. Das könne helfen, mit dem zunehmend belastenden Wettergeschehen klar zu kommen.

Warnsystem kündigt Hitze an

Zudem seien vorsorgliche Maßnahmen von Seiten der Gesellschaft sinnvoll, beispielsweise die Reduzierung von Wärmeinseln in den Städten oder die bessere Vorbereitung im Gesundheitswesen. UBA und DWD rechnen damit, dass die Belastungen für die Gesundheit vermutlich in den heute bereits sehr warmen Gebieten im Süden und Westen Deutschlands am deutlichsten ansteigen werden. Über das Hitzewarnsystem des DWD könne sich die Bevölkerung frühzeitig auf längere Perioden mit heißen Tagen einstellen, so die Studie.


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