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Energiewende francaise

Frankreich will mehr Erneuerbare

Nach langem Ringen hat die Nationalversammlung die Energiewende beschlossen. Ein Kernpunkt ist die schrittweise Abkehr vom Atomstrom.

Es ist eine echte Kehrtwende, die Frankreichs Nationalversammlung eingeleitet hat: Mit dem Gesetz zur Energiewende wird die Energieversorgung auf Ökokurs gebracht. So soll das Land bis 2050 nur noch halb so viel Energie verbrauchen, Atomstrom reduzieren und knapp ein Drittel des Energiebedarfs aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Quellen decken. Damit hat Frankreich ganz ähnliche Energieziele wie Deutschland.

Umsetzung unklar

Umstrittenstes Vorhaben ist das Ziel von Präsident François Hollande, den Anteil von Atomstrom am Energiemix von jetzt 75 Prozent auf 50 Prozent bis 2025 zu reduzieren. Dagegen wehrt sich die französische Atomlobby. Ihr Argument: Ohne die Kernkraftwerke sei die geplante Reduzierung der Treibhausgase nicht zu erreichen. Umweltorganisationen dagegen kritisieren, dass in dem Gesetz nicht festgelegt ist, wann und ob überhaupt Kernkraftwerke vom Netz gehen müssen. Frankreich betreibt 58 Reaktoren – ein internationaler Spitzenwert.

Millionenschweres Maßnahmenpaket

Mit 400 Millionen Euro will Paris den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Vorgesehen sind unter anderem neue Offshore-Windparks. Damit die Bürger mitziehen, subventioniert die Regierung künftig Elektroautos und führt verpflichtend energetische Sanierungen ein.


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