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Energiewende

Die schlauen Zähler kommen

Nach langer Vorarbeit ist der Startschuss für den Einbau intelligenter Zähler gefallen. Das Warten hat sich gelohnt: Das deutsche System ist sicher & smart.

Die EU hat strikte Vorgaben für mehr Energieeffizienz. Dazu gehört auch der Einbau von intelligenten Zählern. Bis 2020 soll in 80 Prozent aller Haushalte ein smarter Zähler installiert sein. Es ist also höchste Zeit zu Handeln. Deshalb will die Bundesregierung jetzt die Weichen für die digitale Aufrüstung stellen. Schrittweise sollen intelligente Stromzähler in deutschen Wohnungen Einzug halten. Das geht aus einem Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für ein „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ hervor.

Drum prüfe, wer sich smart vernetzt

Das geplante Gesetz ist das Ergebnis einer langen Vorarbeit. Denn laut EU muss vor der Einführung der Smart Meter erst mal eine Effizienzprüfung stattfinden. Nur wenn sich die Einführung rechnet, gilt die 80 Prozent Regel. Viele europäische Länder haben die Studie schon durchgeführt und mit der Einführung der Smart Meter begonnen - nicht so die Bundesrepublik. Hierzulande wurde zuerst mit deutscher Gründlichkeit analysiert, geprüft und entwickelt. Herausgekommen ist der "Smart Meter Gateway", ein Gerät, das verschlüsselt mit dem Smart Grid und anderen Netzwerken kommuniziert. So will die Bundesregierung dafür sorgen, dass der Zugang zum Smart Grid höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht.

Erst in einem zweiten Schritt hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in einer Studie nachgeprüft, ob die Kosten geringer ausfallen als der Nutzen. Die Bilanz fällt eindeutig positiv aus: Die Zähler bringen einen Nutzen von 13 Milliarden Euro über die kommenden 20 Jahre. Die Verfasser der Studie empfehlen bis 2022 zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit einem Smart Meter auszustatten.

"Grundlage für das Gelingen der Energiewende"

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) begrüßt das geplante Gesetz: "Nach langen und intensiven Diskussionen ist es nun Zeit für konkrete Regelungen. Dabei trifft die Bundesregierung mit dem geplanten Gesetz eine wichtige Entscheidung. Die Digitalisierung kann einen großen Beitrag leisten, sie ist in gewisser Weise Grundlage für das Gelingen der Energiewende.“


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