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Smog

Todesfalle Luft

37.000 Menschen fallen laut einer aktuellen Studie jedes Jahr der schlechten Luft in Deutschland zum Opfer. Doch das ließe sich vermeiden.

Fitness, gesunde Ernährung, regelmäßige Check-ups beim Arzt - egal, wie sehr jemand auf seine Gesundheit achtet, kommt die Gefahr aus der Luft, gibt es kein Entrinnen. Forscher des Max-Planck-Instituts haben untersucht, wie sich unterschiedliche Emissionsquellen weltweit auf die Sterberaten auswirken. Das Ergebnis: In der EU führt die Belastung mit Feinstaub und Ozon jährlich zu 180.000 Todesfällen, davon 35.000 in Deutschland. Schuld daran ist nicht zuletzt das CO2, das Kraftwerke emittieren, denn es zerstört langsam aber stetig unsere Ozonschicht.

Marktstabilitätsreserve kommt

Abhilfe soll jetzt die Markstabilitätsreserve (MSR) schaffen. Der Rat der EU-Umweltminister hat sie gerade durchgewunken. Das bedeutet: Um den Preis der Emissionszertifikate zu erhöhen, werden dem Markt ab Anfang 2019 überschüssige Emissionsrechte entzogen. Dabei gehen auch die bereits zurückgestellten 900 Millionen Zertifikate aus dem "Backloading" in die MSR mit ein. Eigentlich sollten sie zwischen 2019 und 2020 wieder auf den Markt kommen.

Edgas deutlich umweltfreundlicher

Auch mit den richtigen Energieträgern, lässt sich die Emission von CO2 verhindern. So liegt laut Fraunhofer Institut der Ausstoß von CO2-Äquivalent bei Erdgas bei 241 Gramm pro Kilowattstunde, bei Braunkohle bei 449 Gramm.

Noch vor dem Erdgas liegen in Sachen Umweltfreundlichkeit die Regenerativen. Fotovoltaik-Anlagen stoßen um die 100 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde aus. Noch besser sind Holzpellets bei denen der Wert bei 18 Gramm liegt. Das toppt nur noch die Windenergie mit zehn Gramm pro Kilowattstunde.


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