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Energiepolitik

Neue EU-Verordnungen für Heizgeräte

Das EU-Energielabel tritt nun auch bei Heizgeräten in Kraft. Die ineffizientesten Geräte dürfen ab jetzt nicht mehr auf den Markt.

Bislang sind Heißwasseraufbereitung und Heizen für rund 80 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushaltes verantwortlich – im Durchschnitt sind das 130 Euro monatlich. Das entspricht rund 18 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen. Abhilfe schaffen soll das EU-Energielabel, das ab jetzt auch für Heizgeräte und Heißwasserbereiter gilt. Darüber hinaus legen zwei neue Verordnungen fest, dass die ineffizientesten Geräte nicht mehr auf den Markt kommen dürfen.

Gute Resonanz für das Energiesparlabel

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel äußert sich positiv über die Neuerung: „Das Einsparpotential ist riesig. Die Labels sorgen dafür, dass die Menschen künftig noch einfacher auf die Effizienz ihrer Geräte achten können. Dies schont sowohl das Klima wie auch den Geldbeutel.“

Neue Verordnungen helfen beim Geld sparen

Wie viel sich dank der neuen EU-Verordnungen sparen lässt, hat das Öko-Institut in Freiburg im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums errechnet: Schon 2020 sollen Heizgeräte bis zu 12,7 TWh einsparen können. Das entspricht dem Raumwärmebedarf von 1,2 Millionen Menschen – mehr als Köln Einwohner hat. In 2030 soll sich die Zahl bereits fast verdoppeln und auf 24,1 TWh ansteigen. Beim Warmwasser sollen den Berechnungen des Öko-Instituts zufolge fast 5 TWh eingespart werden. Davon können 2,2 Millionen Menschen, also ca. ganz Sachsen-Anhalt seinen Warmwasserbedarf decken. Dieser Wert soll sich bis 2030 sogar versechsfachen (27,7 TWh).


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