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Klimaschutz-Gesetz

Kalifornien peilt 50 Prozent Ökostrom an

Der US-Bundestaat nimmt den Kampf gegen den Klimawandel auf. Energieeffizienz und Ökostrom-Produktion werden gesetzlich verankert.

Kalifornien hat ein neues ehrgeiziges Klimaschutzgesetz in Kraft gesetzt. Bis zum Jahr 2030 will der US-Bundesstaat die Hälfte seines Strombedarfs durch erneuerbare Energien decken, die Energieeffizienz von Gebäuden soll verdoppelt werden. Damit schaffe der Bundesstaat die Grundlage „für eine gesündere und nachhaltigere Zukunft für all unsere Familien“, sagte Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown.

Vorreiter beim Klimaschutz in den USA

Bis 2030 soll der Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase in Kalifornien verglichen mit dem Stand von 1990 um 40 Prozent reduziert werden. Der Demokrat Brown hat bereits verschiedene Schritte eingeleitet, um dies zu erreichen. Mit dem neuen Gesetz würden die ehrgeizigen Ziele nochmals „vertieft“. „Wir haben die Technologie und wir haben den rechtlichen Auftrag, die Verschmutzung mit Kohlenstoff zu verringern“, erklärte der Politiker nach der Verabschiedung des Gesetzes im kalifornischen Parlament.

Ursprünglich wollte Brown auch den Benzinverbrauch senken. Dagegen wehrte sich die Ölindustrie jedoch erfolgreich.

Dürre bedroht Landwirtschaft

Für Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA, ist der Kampf gegen den Klimawandel essenziell. Die Region leidet seit Jahren an Wassermangel, ein Ende der Dürre ist nicht in Sicht. Da die Wasserressourcen bereits stark angegriffen sind, hat der Staat begonnen, den Wasserverbrauch zu regulieren. Einige Landwirte mussten dadurch bereits harte Einschnitte hinnehmen. Die Folge: Felder liegen brach, ganze Landstriche vertrocknen.


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