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Halbzeit beim UN-Klimagipfel

Die UN-Klimakonferenz – was bisher geschah

Der zweite Teil der UN-Klimakonferenz startet und ruft die zuständigen Minister auf den Plan. Ein schwieriges Thema bleibt wieder mal das Geld.

Noch bis Freitag, den 11.12.2015 laufen die Verhandlungen zum Klimaschutz-Protokoll der internationalen Staatengemeinschaft. Die Vorverhandlungen der ersten Woche sind abgeschlossen.

Kann es ein verbindliches Abkommen für 195 Mitgliedstaaten geben?

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) spricht sich in einer Regierungserklärung zum Klimagipfel für ein solches Abkommen aus. „Es geht um die Zukunft unseres Planeten!“, so Hendricks. „Am liebsten wäre es mir, die nationalen Beiträge völkerrechtlich verbindlich festzuschreiben. Mindestens aber brauchen wir ein völkerrechtlich verbindliches System, mit dem gemessen wird.“

Barack Obama aber fürchtet, dass er diese Verbindlichkeit im Kongress nicht durchsetzen können wird und spricht sich bislang gegen eine solche Vereinbarung aus.

Ungeklärte Textstellen, in denen es um viel Geld geht

Bislang gibt es einen rund 20-seitigen Vertragsentwurf. Offen sind noch circa 900 Textstellen. Eine der Hauptfragen lautet, wie hoch die Ausgleichszahlungen ausfallen werden, die den Entwicklungsländern zukommen. Geplant ist, ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zur finanziellen Unterstützung für die Entwicklungsländer bereitzustellen. Sie sollen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und für den Schutz tropischer Wälder genutzt werden. Im Moment sieht es so aus als könnten die Zahlungen wirklich beschlossen werden.

Außerdem wird darüber diskutiert 1,5 Grad Erderwärmung als Obergrenze festzulegen. Das würde besonders die Inselstaaten freuen, die von dem Anstieg des Meeresspiegels besonders bedroht sind.

Selber aktiv werden und im Büro sparen

Im Alltag etwas für mehr Energieeffizienz zu tun, ist ganz einfach. 870 Millionen Kilowattstunden an Heizenergie und 60 Millionen Euro an Heizkosten könnten pro Jahr gespart werden, würden sich die 17 Millionen Büroangestellten in Deutschland die Hände mit kaltem statt mit warmem Wasser waschen. Darauf machen die deutschen Teilnehmer des „Energiesparcups“ aufmerksam, die ihre Mitarbeiter bei der Aktionswoche „Heizenergie sparen im Büro“ auf Sparmöglichkeiten aufmerksam machen.


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