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Ernährung

Weniger Emissionen durch bewusstes Essen

Käse, Obst oder doch besser ein Hühnerfrikassee? Hier erfahren Sie, welche Nahrungsmittel gut für die Klimabilanz sind.

2016 steht im Zeichen des Energiesparens. Die Bundesregierung will den Energieverbrauch weiter senken – von der Energieeffizienz von Haushaltsgeräten bis zur Wärmedämmung . Doch nicht nur der Handel und Häuslebauer können etwas für die Umwelt tun. Jeder Einzelne steuert durch seine Ernährung, wie viel CO2 ausgestoßen wird. Sie können bis zu 600 Kilogramm CO2-Ausstoß pro Jahr vermeiden, wenn Sie sich an die Formel „saisonal – regional – bio“ halten und möglichst wenige tierische Lebensmittel essen.

Über zwei Tonnen Kohlendioxid

Jeder Deutsche isst durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr und verursacht dadurch 2,1 Tonnen an klimarelevanten Emissionen. Insgesamt verursachen Nahrungsmittel damit fast die gleiche Menge an Emissionen wie der Mobilitätssektor in Deutschland. Doch während sich bei Autos – wie der VW-Skandal gezeigt hat – die Emissionen nur schwer kontrollieren lassen, geht das bei Lebensmitteln deutlich leichter. Wer ein paar simple Regeln befolgt, kann seine Essens-Emissionen ganz einfach reduzieren.

Weniger tierische Produkte

Grundsätzlich gilt: Von Tieren stammende Nahrungsmittel – zum Beispiel Fleisch, Butter, Milch und Eier – sind in der Herstellung sehr viel aufwändiger als Obst, Gemüse und Brot. Der Verbrauch an Wasser ist für Fleisch und Butter deutlich höher als für pflanzliche Lebensmittel. Und Obst und Gemüse verursachen erheblich weniger schädliche Klimagase im Vergleich zu tierischen Produkten. Das liegt unter anderem am Methan – einem Gas, das Kühe beim Wiederkäuen produzieren. Der Effekt von Methan auf die Erderwärmung ist circa 25mal so stark wie die Auswirkung der gleichen Menge Kohlendioxid. Wer also viel Gemüse sowie wenig Milchprodukte und Fleisch isst, tut der Umwelt (und sich selbst) etwas Gutes.

Sind die Lebensmittel dann noch ökologisch und regional angebaut, verbessert das die Bilanz noch einmal. Denn lange Transportwege entfallen. Und ganz nebenbei ist regionales Gemüse auch noch frischer und damit gesünder. Wichtig ist außerdem die Verpackung. Bioäpfel ohne Verpackung oder im Papierbeutel, haben natürlich eine bessere Klimabilanz als Äpfel in der Plastikfolie. Das gilt auch für einzeln in eine Plastikschicht gehüllte Paprikaschoten. Deshalb ist es gut, auf Supermärkte zu setzen, die bewusst auf Verpackungen verzichten.

Mit dem Klimateller können Sie die Klimabilanz Ihres Essens berechnen.


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