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Klimawandel

Die Energiewende und der Pinguin

Heute ist „Penguin Awareness Day“. Zeit zu zeigen, welchen Einfluss die Energiewende auf die tapsigen Seevögel hat.

Sie sind tollpatschig, schwarz-weiß und können nicht fliegen: Pinguine. Heute ist der große Tag der Seevögel – der „Penguin Awareness Day“. Er erinnert daran, dass der Klimawandel die Pinguine mehr und mehr in die Bredouille bringt.

Kleine Pinguinkunde

Es gibt 17 Arten der außergewöhnlichen Vögel, deren Name von dem lateinischen "pinguis" abgeleitet ist. Das bedeutet "fett, dick, feist". Am häufigsten kommen Kaiserpinguine vor. Sie leben auf dem arktischen Festland, wiegen bis zu 45 Kilogramm und werden bis zu 120 Zentimeter groß. So plump sie an Land wirken, unter Wasser sind sie Meister der Fortbewegung: Bis zu 20 Minuten können sie unter der Oberfläche bleiben und sie tauchen mehr als 550 Meter tief. Mit ihren kleinen Flügeln erreichen sie im Meer bis zu 25 Kilometer pro Stunde. Ihr Daunenkleid und ihre dicke Fettschicht schützen sie auch gegen Temperaturen von bis zu 70 Grad Minus. Doch dem Klimawandel sind sie schutzlos ausgeliefert. Erhöhte Temperaturen und schmelzendes Eis zerstören ihre Brutplätze. Eine Studie in der Fachzeitschrift Nature Climate Change zeigte, dass die weltweite Population zwischen 19 und 33 Prozent zurückgeht – in nur einem Jahr. Damit die Pinguine nicht ganz aussterben, müssen die CO2-Emissionen sinken. Um das zu erreichen, setzt sich die Weltgemeinschaft regelmäßig zusammen.


Klimaschutz weltweit

Auf der 21.UN-Klimakonferenz in Paris beschlossen Ländervertreter ein Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter zwei Grad halten soll. Die weniger finanzstarken Staaten bekommen ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar für die Energiewende vor Ort. Das Abkommen ist völkerrechtlich bindend, aber bei Missachtung drohen keine Strafen.

Auch die Bundesregierung hat sich ihre Ziele gesetzt. Sie will eine Reduktion der Emissionen von mindestens 40 Prozent bis 2020 und 80 bis 95 Prozent bis 2050 gegenüber 1990 erreichen. Das soll vor allem durch den Ausbau erneuerbarer Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz passieren. Bis dahin gibt es noch Einiges zu tun. Im Moment belegt Deutschland Platz sechs auf der Skala der größten CO2-Emittenten.


Quelle: Germanwatch, EIA

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