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Das etwas andere Fasten

Verzicht für das Klima

Am Mittwoch beginnt die Fastenzeit. Ob Schokolade oder Alkohol – viele wollen ihrem Körper etwas Gutes tun. Doch wie wäre es mal mit Klimafasten?

Jeder Deutsche stößt pro Jahr elf Tonnen CO2 aus. Im globalen Durchschnitt sind es circa sieben Tonnen, die auf jeden Erdbewohner gehen. Das ist deutlich zu viel. Damit die Klimaerwärmung unter zwei Grad Celsius bleibt, dürfte jeder nur zwei Tonnen ausstoßen. Doch wie sollen es die Deutschen schaffen, neun Tonnen CO2 weniger auszustoßen? Die Jugend des Bund Naturschutz macht jetzt die Probe aufs Exempel und ruft in einer großen Aktion zum Klimafasten auf. Denn durch bewussten Konsum lässt sich jede Menge CO2-Ausstoß vermeiden. Das fängt beim Essen an. Wenig Lebensmittel wegwerfen und frische, unverarbeitete Produkte kaufen, spart Energie. Doch auch in anderen Lebensbereichen gibt es jede Menge Einsparmöglichkeiten. Denn 65 Prozent der Emissionen gehen auf die Kappe von Konsum, Essen und Mobilität.

Der Kohlendioxid-Ausstoß nach Bereichen. Quelle: Umweltbundesamt

Aus der zweiter Hand

Der CO2-Ausstoß, der bei der Produktion neuer Klamotten entsteht, ist enorm. Schon ein T-Shirt verursacht laut Bund Naturschutz sechs bis sieben Kilogramm CO2. Dabei wiegt es selber nur um die 300 Gramm. Zuerst muss die Baumwolle angebaut und verarbeitet werden und dann kommen noch die Transportkosten dazu. Tauschbörsen und Secondhandläden bieten eine gute Alternative zum neuen T-Shirt. Nebenbei sind sie auch noch günstiger und liegen voll im Vintage-Trend.

Klimafreundlich mobil

Einer der wichtigsten Faktoren für den Klimawandel ist die Mobilität. Das Verblüffende: Nur fünf Prozent der Menschen weltweit sind schon mal geflogen und trotzdem gehört der Flugverkehr zu den Klimakillern Nummer eins. Ein einziger Flug verpustet oft schon das gesamte Jahresbudget von zwei Tonnen CO2. Und dafür muss es noch nicht mal ein Langstreckenflug sein. Einmal von Berlin nach Teneriffa und zurück reicht schon aus. Andere Verkehrsmittel schneiden im Vergleich deutlich besser ab. Ein Reisebus stößt auf 32 Kilometern ein Kilogramm CO2 aus, ein Flugzeug kommt mit dem gleichen Kohlendioxid-Budget nur drei Kilometer weit. Wie wär's also damit für kürzere Strecken — zumindest in den kommenden 40 Tagen — in den Bus zu steigen?

Weitere nützliche Tipps zum Klimafasten gibt es in einer Publikation der Bundjugend


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