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Förderungen & Auflagen

Das ändert sich 2016

Heizen, Bauen und Energie: Im Jahr 2016 kommen auf Verbraucher einige neue Regelungen zu. Wir geben einen Überblick.

Für alte Heizungen und Lüftungsanlagen gibt es ab 2016 ein Effizienzlabel. Es ordnet Anlagen einer Effizienzklasse zu. Das Label soll die Austauschrate erhöhen. Das bedeutet im Klartext: Schornsteinfeger oder Energieberater kleben ein Label auf Heizkessel, das dem Nutzer den Effizienzgrad seiner Anlage zeigt. Zielgruppe sind Eigenheimbesitzer, Vermieter sowie kleine und mittlere Unternehmen. Erfreulich: Das Label kostet nichts. 2016 ist die Kennzeichnung noch freiwillig, ab 2017 dann verpflichtend. Die Kennzeichnungspflicht gilt erst einmal für Heizungen, die älter als 29 Jahre sind. Schrittweise bis 2024 sollen dann alle Kessel, die älter als 15 Jahre sind, ein Etikett erhalten.

KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen

Wer ein Haus bauen will, muss ab 2016 strengere Energie-Einsparvorgaben einhalten. Für Neubauten gelten verschärfte Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Obergrenze für den Energiebedarf eines Hauses sinkt um 25 Prozent. Auch die Anforderungen an den Wärmeschutz steigen und zwar um 20 Prozent. Die neue EnEV gilt für alle Neubauten, deren Bauantrag ab dem 1. Januar 2016 eingereicht wird. Falls keine Baugenehmigung oder Bauanzeige erforderlich ist, ist der Baubeginn ab dem 1. Januar 2016 entscheidend.

Gut zu wissen: Es gibt ein Schmerzensgeld für die höheren Anforderungen. Bauherren können nämlich ab 1. April für energieeffiziente Neubauten doppelt so hohe Förderkredite von der KfW bekommen als bisher: Der Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit klettert von 50.000 Euro auf 100.000 Euro. Ab Januar gewährt die KfW zusätzlich Zuschüsse für den Heizungsaustausch und den Einbau von Lüftungsanlagen in Höhe von 15 Prozent. Das Angebot gilt bis maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit.

Änderung Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Hausbesitzer, die nach dem 1. Januar 2016 ein Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von unter 50 Kilowatt Leistung in Betrieb nehmen, erhalten andere Zuschläge als Besitzer schon vorhandener Anlagen. In Zukunft liegt der KWK-Zuschlag bei 8 statt bisher 5,41 Cent. Die Förderung für selbst genutzten Strom sinkt allerdings von 5,41 auf 4 Cent pro Kilowattstunde. KfW-Förderung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kann noch bis zum 31. März 2016 beantragt werden. Dann läuft die Förderung aus.

Rückgaberecht für Elektrogeräte

Ab 24. Juli 2016 tritt ein neuer Teil des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes in Kraft. Das Gesetz verbessert die Rücknahme von Elektro- und Elektronikgeräten. Händler mit mehr als 400 Quadratmeter Verkaufsfläche müssen dann alte Elektrogeräte zurücknehmen. Bei größeren Geräten wie Fernsehern oder Kühlschränken sieht die Sache anders aus: Die Geschäfte müssen alte TV-Geräte oder E-Herde nur dann zurücknehmen, wenn die Kunden ein entsprechendes Neugerät bei ihnen kaufen. Ausrangierte Handys oder Toaster Sie auch auch ohne einen Neukauf im Handel abgeben. Das gilt auch für Online-Händler.


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